Digitale Realitäten und analoges Theaterleben

Interview mit Waltraud Brauner und Raffaela Gras
Wie wird sich die Menschheit der digitalen Technologie anpassen und wie viel künstliche Intelligenz wird vonnöten sein, damit wir wissen, wann wir z.B. wieder einmal etwas trinken müssen? Einen möglichen Blick auf die nicht allzu ferne Zukunft bietet das kollektiv kunststoff - dahinter stecken Christina Aksoy, Waltraud Brauner, Raffaela Gras und Stefanie Sternig - in ihrer knapp einstündigen Performance Und die Erde ist doch eine Scheibe, zu sehen im Dschungel Wien und empfohlen für Digital Natives ab 8 Jahren, empfehlenswert aber auch für die nicht-digitale Generation im auch höheren zweistelligen Lebensalter. Das Stück ist 10 Jahre in der Zukunft angesiedelt, also im Jahr 2028, der dortige tägliche Lebensassistent heißt Iris - der Name ergibt sich logisch aus dem verkehrt gelesenen. Um Online zu sein benötigt man keine Endgeräte mehr gleich welcher Größe, sondern einfach ein Implantat im Auge - der Cyborg lässt grüßen, aber auch das Softwarepatent Eye Tracking von Facebook, die aus der Augenstellung messen kann, auf welchen Punkt am Bildschirm das Auge des Benutzers blickt. Manfred Horak blickte freilich noch ganz ohne Iris auf die Interview-Partnerinnen Waltraud Brauner und Raffaela Gras, um über digitale Realitäten und analoges Theaterleben zu sprechen. //
Interview, Text, Fotos und Podcast-Produktion: Manfred Horak
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