stacheldrahtherzDie Stacheldrahtkultur und der in diesem Land anscheinend bereits ganz normale Wahnsinn muss endlich ein anderer werden. Die "Benefiz-Veranstaltung für Arigona" möchte am 28. Juni 2010 im 3raum Anatomietheater ein Zeichen setzen gegen die fremdenfeindlichen, rassistischen und menschenverachtenden österreichischen Politiker, die in Verband mit den herrschenden Massenmedien permanent das faschistoide Potenzial ausbauen.

Die Stacheldrahtzäune sind längst weg und auch die bekannteste Mauer fiel vor mehr als 20 Jahren, nicht so bei zu vielen Politikern - andernorts wie auch hierzulande. Viele von ihnen laufen heute noch mal mit von Stacheldrahtzäunen eingewickelten Herzen und mit eingemauerter Großhirnrinde, mal mit meterdicken Mauern und Stroh im Hirn herum. Anstelle für Menschlichkeit in unserer Gesellschaft zu sorgen, entwickeln sie ihre Menschenverachtende Politik, sorgen für Entzweiung und predigen ihre zynische Form von Christentum. Ein sozial fühlender Staat - das war einmal. Stolz auf dieses offizielle Österreich kann man derzeit beim besten Willen nicht sein. Aber wo Yin, da Yang, wo Schatten, da Licht, wo offiziell, da anders. Es gibt ein anderes Österreich, das sich gegen diese soziale Kälte formiert, so z.B. bei einer Benefiz-Veranstaltung für Arigona am 28. Juni 2010 im 3raum-anatomietheater (Beginn: 20 Uhr). "Die handelnden Politiker", so Initiator und Hausherr des Theaters Hubsi Kramar, "betrachten uns kritische Künstler und kritische Intellektuelle als Feinde. Als Künstler haben wir die Möglichkeit mit Gleichgesinnten eine Benefiz- Veranstaltung zu machen, um das dabei gespendete Geld zur Gänze an Arigona und ihre Familie weiterzugeben. Es geht an diesem Abend darum, dass sich etwas von Herz zu Herzen bewegt, so dass alle spüren dass es etwas auch ganz anderes gibt als Hass und Feindschaft. Also, alle die mitmachen wollen und etwas beitragen können - als Künstler und Spendende - sind herzlich eingeladen - ES GIBT EIN ANDERES ÖSTERREICH!" (Text: Manfred Horak)

Live-Tipp:
BENEFIZ FÜR ARIGONA und Familie
28. Juni 2010 (20 Uhr)
3raum Anatomietheater
1030 Wien; Beatrixgasse 11
Info-Tel.: 0699 / 1 925 32 27