Alles Schrammel

Georg Breinschmid

Für diese Episode der Podcast-Reihe von "Alles Schrammel" bat ich den Mann am Kontrabass, Georg Breinschmid, vors Mikrofon. Das Gespräch fand in seiner Hernalser Wohnung statt, was einerseits für eine angenehme, entspannte, vogelzwitschernde Stimmung sorgte und gleichzeitig ist der Wiener Gemeindebezirk Hernals ja auch ein Bezirk, der nicht nur häufig in Wienerliedern vorkommt, sondern zudem einen intensiven Schrammel-Bezug hat.

Als Gesprächsgrundlage dienten freilich die bis 2016 veröffentlichten Alben von Georg Breinschmid, namentlich tanzen mit Agnes Heginger, Wien bleibt Krk, Brein's World, Fire, das Live-Album The End mit Thomas Gansch, Double Brein, sowie zuletzt "Bonus CD: Old & New Stuff, 2000-2015". Das Interview fand im Vorfeld zum Schrammel.Klang.Festival 2016 statt. //

Interview und Text: Manfred Horak
Fotos: Julia Wesely





Ein Gespräch mit Zeno Stanek, den Festivalleiter vom Schrammel.Klang.Festival, über die ersten neun Jahre des Festivals, das alljährlich in Litschau Herrensee stattfindet. Zeno Stanek gibt dabei unter anderem Einblick über die Vision, von Beginn an das Festival als Green Event zu etablieren.
Nachhaltigkeit ist nur ein Thema, ein zweites wichtiges ist natürlich die Musik selbst und da gibt es auch einige musikalische Gustostückerln, die Manfred Horak in dieser Episode von Alles Schrammel präsentiert. //

Interview und Text: Manfred Horak
Fotos: Sabine Hauswirth

 

"The Greatest Hits", das Debüt-Album von Karl Stirner und Sebastian Seidl, beschert uns ein Wien-Update und Schrammel-Sampling, mit Texten von u.a. Peter Ahorner. Manfred Horak traf das Duo in Seidls Soundküche zum Interview. Eine Führung durch die Wiener Szene. Statements wie verschlungene Pfade. Vergleichende Gedanken, Wegweiser und Ziellinien. Stille hören und Zither spielen. Ein Gespräch wie ein blühender Garten.

Wean / du bist ned modean / du gheast renoviert hörten wir Peter Ahorner auf seinem CD-Debüt "Wean du schlofst". Ein Zitat, das es auch auf "The Greatest Hits", dem Debüt-Album von Stirner & Seidl, zu entdecken gilt. Und nochmals Ahorner: "Es gibt eh schon alles, man erfindet ja nicht, man findet ja eigentlich." Gefunden haben der Komponist Karl Stirner und der Tontechniker Sebastian Seidl unglaublich viel, nicht nur im Textbereich, sondern auch hinsichtlich Sounds, Beats und Melodien. Manfred Horak traf das Duo in Seidls Soundküche, gesprochen wurd dabei nicht nur über „The Greatest Hits“, das es übrigens auf Vinyl gibt, sondern auch über Karl Stirners Solo-Album „Schichten“ und über Stirners Zusammenarbeit mit Walther Soyka. //

Stirner & Seidl: The Greatest Hits
Musik: @@@@@
Klang: @@@@@@
Label / Vertrieb: S&S Productions (2015)

Interview und Text: Manfred Horak
Fotos: Stirner & Seidl





 

Musik im Dienste der Menschlichkeit. Podcast Interview mit Vincenz Wizlsperger. Ein ausführliches Gespräch über die ersten 19 Jahre Kollegium Kalksburg, über das Klangkombinat Kalksburg und noch vieles mehr.

Heinz Ditsch (Akkordeon, Singende Säge, Gesang), Paul Skrepek (Kontragitarre, Gesang), Wolfgang Vincenz Wizlsperger (Liedgesang, Kamm, Euphonium): Diese drei Herren formierten dankenswerterweise und zur späteren Freude vieler anno 1996 das Kollegium Kalksburg. Seither schafft das Musikanten-Trio 
wizlsperger-1Wienerische Weinmusik für Fortgeschrittene, Besessene und besorgte Bürger. Seit also nunmehr fast 20 Jahren  sorgen sie für unerwartete Momente bei ihren Live-Konzerten. Zappa und Jazz schauen bisweilen irritiert um die Ecke, das Wienerlied krümmt sich vor Lachen und manchmal auch vor Bedauern, und was die einen normal nennen, heißen andere ordinär, egal ob sie nun im gewohnten Trio-Format auf der Bühne stehen oder im personell erweiterten Klangkombinat Kalksburg. Ihre Musik unterwirft sich dabei niemals dem Diktum einer netten Virtuosität, ihre Texte wiederum sind philosophische Gemütszustände und so tragen ihre Alben Titel wie "Bessa Wiads Nimma", "Oid und Blad", "S Spüt Si O", "A Höd is a Schiggsoi", Imma des Söwe, "wiad scho wean", "schee is wos aundas", weid sama kuma. Letztendlich ist es  Musik im Dienste der Menschlichkeit, die wir vom Kollegium Kalksburg bzw. vom Klangkombinat Kalksburg vorgesetzt bekommen. Aus all diesen und noch viel mehr Gründen sprach Manfred Horak ausführlich mit Vincenz Wizlsperger über die ersten 19 Jahre Kollegium Kalksburg. //

Interview, Text und Fotos: Manfred Horak

 

Ein Gespräch mit Agnes Palmisano rund ums Dudeln und ums Wienerlied von Nestroy bis heute, sowie über ihr neues Album "Wean und Schdeam".

agnes-palmisano-2Um das Dudeln geht es in dieser Episode. Nicht nur, aber eben auch, denn Manfred Horak traf sich für diese Ausgabe von "Alles Schrammel" mit Agnes Palmisano, die vor ein paar Jahren bei der UNESCO einen Antrag stellte, damit das Dudeln als Immaterielles Kulturerbe in Österreich anerkannt wird. Das Dudeln nämlich ist ein wichtiger Bestandteil der Wiener Gesangskultur. Sein Ursprung ist am Beginn des 19. Jahrhunderts zu suchen, und als letzte große Interpretin des Dudelns gilt die 2009 verstorbene Trude Mally. Hörenswertes gibt es diesmal einiges, so z.B. einen direkten Vergleich zwischen dem Scat Gesang einer Ella Fitzgerald und dem Dudeln von Agnes Palmisano. Im Zentrum steht aber freilich das Gespräch mit Agnes Palmisano rund ums Wienerlied von Nestroy bis heute. //

Interview und Text: Manfred Horak
Fotos: Manfred Horak, Schrammelklang Festival

 

Walther Soyka feierte 2015 seinen 50. Geburtstag, aber nicht nur deshalb begab sich Manfred Horak in die non food factory des Komponisten, Produzenten und Virtuosen an der chromatischen Wiener Knopfharmonika.

walther-soyka-2Zwischen 1983 und 2003 spielte Walther Soyka bei Roland Neuwirth Extremschrammeln über 1500 Konzerte auf drei Kontinenten, ist auf sieben Alben zu hören und schaffte danach den Sprung in die Selbständigkeit. Mit zunehmendem Erfolg. 2014 z.B. gelang ihm im Quartett MOLDEN, RESETARITS, SOYKA, WIRTH und dem Album "Ho rugg", dass erstmals eine österreichische Produktion die Jahreswertung der deutschen Liederbestenliste gewann. Im Mai 2015 erscheint mit "Tanz 2" ein weiteres gemeinsames Album mit dem Komponisten und Zither-Spieler Karl Stirner. Auszüge daraus sind in dieser Episode zu hören, eingebettet in einem Gespräch mit Walther Soyka, das einen weiten Weg zurücklegt. //

Interview und Text : Manfred Horak
Fotos: Manfred Horak,
Schrammelklang Festival

 

Für diese vierte Episode traf Manfred Horak den Mann an der Kontragitarre Peter Havlicek im Schrammel.Klang.Studio rund ums Thema "Schrammel und die Jazz". Sein aktuelles Album rund um die Zentralgestirne Herr Schrammel und Frau Jazz war der Ausgangspunkt des Gesprächs, also, wie Peter Havlicek zur peter-havlicek_schrammel-und-die-jazzSchrammelmusik kam und welche Rolle dabei Jazz spielt, um in weiterer Folge in Themengefilde wie u.a. Vernetzung, Schrammelklang, Zusammenspiel und Kulturpolitik einzutauchen, umsponnen von einigen kostbaren Klangbeispielen. //

Interview und Text: Manfred Horak
Foto: Stephan Mussil





 

Karl Markovics ("Superwelt") im Gespräch über Film, Gott und Musik.

karl-markovics_diagonale2015Für diese Episode war es gut, dass Manfred Horak zur Diagonale in Graz gefahren ist, weil schließlich mit Superwelt ein Kinofilm für die Diagonale-Eröffnung sorgte, dessen Regisseur beim Schrammel.Klang.Festival 2015 ebenfalls zu Gast sein wird, dort freilich als Wienerlied-Sänger gemeinsam mit Wolf Bachofner und den Neuen Wiener Concert Schrammeln unter der musikalischen Leitung von Alexander Kukelka. Die Rede ist natürlich von Karl Markovics. Es gab im Spannungsfeld Filme machen, Schauspiel und Musik viel zu erfragen und erfreulicherweise gab es auch ausreichend Zeit. //


Interview und Text: Manfred Horak

Fotos: Martin Stelzl

 

Für die zweite Episode der Podcast-Reihe "Alles Schrammel" trat der Autor Stefan Slupetzky (Lemmings Zorn, Der Fall des Lemming; Polivka hat einen Traum) vor das Mikrofon, der vor ein paar Jahren gemeinsam mit Martin Zrost und Tomas Slupetzky das musik-literarische Glanzmodell namens Trio Lepschi gründete. Im Sommer 2015 veröffentlichte Trio Lepschi nach mit links (2010), "z tod gfiacht" (2011), "Warz und Schweiß" (2013), das bereits vierte Album "In Himmö".

Das Gespräch führte über so manche Grenzen, wer früher die musikalischen Helden von Stefan Slupetzky waren, wie sich Politik und Wien bzw. Wein mit Musik und Literatur bestens unter einen Hut bringen lässt und warum er sich jedes Jahr aufs Neue wie ein Schneekönig auf das Schrammel.Klang.Festival freut. //

Trio Lepschi: In Himmö
Musik: @@@@@
Klang: @@@@
Label / Vertrieb: Hoanzl (2015)

Interview, Text und Fotos: Manfred Horak






 

Für die erste Episode der Podcast-Reihe "Alles Schrammel" trafen sich Marie Theres Stickler und Manfred Horak zum ausführlichen Interview. Die Akkordeonistin spielt in verschiedenen Bands, so unter anderem bei Martin Spengler und die Foischn Wiener, bei Die Tanzgeiger und bei ALMA.

marie-theres-stickler-selfie"Alles Schrammel" ist die Podcast-Reihe vom Schrammel.Klang.Festival, das jährlich im niederösterreichischen Waldviertel stattfindet, konkret, in Litschau, der nördlichsten Stadt Österreichs. Warum ein Festival, das sich der Wiener Volksmusik, der Schrammelmusik, widmet, ausgerechnet in Litschau über die Bühne geht, ist rasch erklärt. In Litschau wurde nämlich Kaspar Schrammel geboren, der Vater der berühmten Schrammeln Johann und Josef. Kaspar war Klarinettist und konzertierte erfolgreich mit seinen Söhnen, die beide Geiger waren und ab 1879 mit dem Kontragitarristen Anton Strohmayer und dem Klarinettisten Georg Dänzer das legendäre Schrammel-Quartett bildeten. Nach dem Tod Dänzers 1893 wurde die Klarinette übrigens durch ein Akkordeon ersetzt. Und somit sind wir auch schon bei der ersten Gesprächspartnerin, bei Marie Theres Stickler. Ihr Instrument ist nämlich das Akkordeon. Marie Theres Stickler spielt in verschiedenen Bands, so unter anderem bei Martin Spengler und die Foischn Wiener, bei Die Tanzgeiger und bei ALMA. Drei Bands, die auch das Schrammel.Klang.Festival am 10. Juli 2015 bespielten und drei gute Gründe diese Podcast-Reihe mit ihr zu beginnen. //


Interview und Text: Manfred Horak
Foto: Marie Theres Stickler Archiv