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Bennett, Alan – Handauflegen |
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@@@@@@
Wagenbach Salto
92 Seiten
Hardcover
ISBN 3 8031 1231 1
Dieser Kurzroman gehört zum Feinsten was die Literatur
derzeit zu bieten hat.
Keine 100 Seiten und schon so eine große Literatur.
Der
britische Autor entzückt mit messerscharfem Humor, der zuweilen derart
bitterböse ist, dass man sich das Lachen einfach nicht mehr verkneifen kann,
wollte man. Der Ausgangspunkt des Kurzromans ist ein Gedenkgottesdienst eines
verstorbenen wohlbekannten Mannes. Eines Mannes, der Bettgefährte für den Gros
der trauernden Gäste war. So kommt es denn auch zu allerlei Enthüllungen,
Wendungen, Windungen, Irrungen, Verwicklungen und Überraschungen, dass es nur
so – äh – kracht. Der in Leeds geborene Dramatiker Alan Bennett wirbelt mit
derart viel Sinn für schrägen Humor durch die Geschichte, dass man als Leser (nachdem
man sich ordentlich ausgelacht hat) nur noch ehrfurchtsvoll für „Handauflegen“
einen Ehrenplatz in der hauseigenen Bibliothek sucht. Bennett verwendet eine
gewissermaßen hochgeschliffene Sprache, die sich zum Teil absurd wie die
Geschichte selbst liest, aber gerade diese Absurdität verschafft dem Kurzroman
ein Podest. Britischer Humor, ist, wenn die Qualität stimmt (wie z.B. ehedem
bei Monty Python), kaum überbietbar, und Alan Bennett besitzt diese Qualität.
Pflichtlektüre. (mh; 2005)
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@@@@@@ Essenziell
@@@@@ Echt leiwand
@@@@ Gut
@@@ Fast schon gut
@@ Na ja
@ Gnade!
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