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Katharina Stemberger, Erwin Steinhauer, Wolfram Berger und Georg
Biron bringen am 3.6.2013 lustige Texte von Lukas Resetarits, Karl Kraus, Jura
Soyfer, Alfred Polgar, Fritz Grünbaum, Armin Berg, Hermann Leopoldi, Egon
Friedell u.v.a. auf die Bühne der Komödie am Kai.
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Aus den Erlebnissen der Regisseurin Isabella Feimer, die auf
der Suche nach einem Job durch die Türen eines Sexshops ging, entstand das dramaturgisch ausgeklügelte Theaterstück "Pornoladen",
das am 8.5.2013 im KosmosTheater zur Uraufführung gelangte.
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Mit seinem Tanz-Solo "Desh", gezeigt im St. Pöltener
Festspielhaus, begibt sich der in London geborene Tänzer und Choreograf Akram
Khan nach Bangladesh, in die Heimat seiner Eltern. Aus Erzählungen, Mythen,
Fiktion, aber auch aus eigenen Erlebnissen als Besucher des Landes, wird eine
ebenso kluge, wie faszinierende Geschichte erzählt.
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Der Raum ist klein. Nur wenig Publikum findet Platz bei der
Aufführung von "Mein Hundemund" im Schwarzen Salon vom Volkstheater Wien, auf der
Bühne stehen sicher genauso viele Stühle wie im Zuschauerraum. Die Stühle auf
der Bühne sind angeordnet wie in einer
Kirche, es liegen auch drei Bibeln dort.
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Viel Krach, eindimensionale Texte und wundersames Schauwerk: Die
Industrial-Noise-Band Fuckhead zeigte im Tanzquartier Wien im Rahmen des
Theorie-Festival Scores No 6 On the bodies of religion eine ihrer legendären
musikalisch-visuellen Performances. Unterstützt wird die Band von den
Multimedia-Künstlern Stirnprumzer, die mit viel schwarzer und weißer Farbe
meditative menschliche Schüttbilder produzieren.
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Im zweiten Teil der dreiteilig angelegten Arbeit "X Gebote"
am 10.1.2013 im WUK drehen allerhand Requisiten und hunderte Schallplatten ihre Kreise auf rund 60
Plattenspielern. In sieben Stufen, ausgehend von Vernunft und Logik, über
Wissenschaft, Fragen nach dem Sinn und nach Moral versuchen
norton.commander.productions die Existenz Gottes nachzuweisen oder zu
widerlegen. Es ist ein harter, zuweilen auch amüsanter Weg, der jedoch allzu
theoretisch bleibt.
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Ein bisschen Allgemeinbildung für die
Mittelschichtkinder ist in einer
Wiederaufnahme von "Odysseus am Sand" von Holger Schober (Text und Inszenierung)
im Dschungel Wien zu sehen.
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Zuletzt feierte die Regisseurin Corinne Eckenstein mit "Boys
don't cry" im Dschungel Wien Premiere und freute sich wie eine Schneekönigin
über die Standing Ovations. Nach dem Kinder-Weihnachtsfoto musste sie für unsere Wünsch-Dir-was-Reihe tief in
der alten Fotokiste graben und wurde Dank ihres Indianer-Spürsinns tatsächlich
fündig. Für den Fotografen Rainer Berson posierte Eckenstein ebenfalls
weihnachtlich, diesmal ohne Indianerschmuck.
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Die zu Weihnachten geborene Theaterregisseurin und Autorin Anna
Maria Krassnigg feierte 2012 ihren fünften Geburtstag als künstlerische
Leiterin von Salon 5. Im Rahmen unserer Wünsch-Dir-was-Reihe gab sie uns ihre
Weihnachtswünsche bekannt, und sie erzählte uns, was ihr Weihnachten heute noch
bedeutet.
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Die Kammeroper "MarieLuise" von Regisseurin Kristine Tornquist
und Komponist Gernot Schedlberger feiert am 31. Dezember 2012 im Palais
Kabelwerk Premiere, garniert mit einem kulinarischen Silvesterempfang und
einigen dramaturgischen Überraschungen. Welche Erinnerungen Kristine Tornquist
an Weihnachten hat, verriet sie uns im Interview.
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In Kooperation mit Wien Modern 2012 zeigt das Theaterhaus
Dschungel Wien unter der Regie von Sara Ostertag das wahnwitzige und vor
Originalität sprühende Musiktheaterstück "Das Kind der Seehundfrau" basierend auf einem alten
Inuit-Märchen.
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Der Held des Stücks ist ein Kobold mit Pfeife, der im
brasilianischen Regenwald seinen Schabernack treibt. Dazu gibt es anmutige,
schön gefärbte Musikstücke von Miguel Kertsman, umgesetzt von einem feinen Ensemble
rund um Cellistin Sophie Abraham. Gute Voraussetzungen also für eine
vergnügliche Musiktheatervorstellung, nur leider hapert es an nur allzu vielen
Stellen.
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Er ist der Wegbereiter für die
gesamte österreichische Szene, der Archetyp des Kleinkünstlers, der
Kabarettist einer neuen Ära: Lukas Resetarits. Vor nunmehr 35 Jahren wechselte er von seinem Brotberuf als Flugzeugabfertiger in Wien-Schwechat
zur Kleinkunst, die er zügig entstaubte und so die Moderne in diesem
Genre begründete. Am 26.11. gibt es daher zu seinen Ehren einen Großaufmarsch der österreichischen Kabarettisten in der Wiener Stadthalle.
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Der stark polarisierende WikiLeaks-Gründer Julian Assange
steht im Zentrum des Theaterstücks "Assassinate Assange" von Regisseurin Angela
Richter, das im Rahmen der Freedom of Speech Reihe im Wiener Brut im Künstlerhaus aufgeführt wurde. Wie diese Mischung aus Fakt und Diskurs aufgenommen wurde weiß Kathrin Blasbichler.
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Ein
mysteriös-psychologisch-düsteres Musiktheater unter Verwendung von Textstellen
aus der dramatischen Dichtung "Die Tragödie des
Menschen" von Imre Madách (1823-1864)
und mit Franz Liszts "Faust-Sinfonie" wird mit "Der Rorschach Text" im schönen Theater Nestroyhof
Hamakom unter der Regie von Thomas Desi zur Aufführung gebracht.
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Als Vorlage für das
Theaterstück "Katja und Kotja" diente das (vergriffene) Bilderbuch "Katja, Kotja
und die künstliche Sonne" des ukrainischen
Schriftstellers Wjatscesla J. Burlaka. Die (Vormittags)Premiere feierte der Jungwild-Förderpreisträger für junges Theater 2012 über die
Geschichte eines Mädchen und seiner Katze - oder, wie Kotja es sagen würde, einer
Katze und seinem Mädchen - bei Szene Bunte Wähne.
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Kurzkritik zur Eröffnungsvorstellung "Café Ed Sanders" am 21. September 2012 beim Szene Bunte Wähne
Festival 2012 in Horn.
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Organisiert und chaotisch zugleich präsentierte sich
das 22. Szene Bunte Wähne Theaterfestival 2012 in Horn unter der neuen Leitung
von Yvonne Birghan van Kruyssen.
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Ein Schiff, dem Untergang geweiht, nimmt wissentlich die
schlechtere Route mit der Erwartung und der Gewissheit, der Sturm kommt, aber
die Hoffnung stirbt ja, wie bekannt, zuletzt... Ein Epos auf die Utopie und die
Träume der Menschheit.
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Zwei Menschen, ein Mann und eine Frau, spielen in "Die
schönen Tage von Aranjuez" von Peter Handke unter der Regie von Luc Bondy ein
Spiel, erzählen sich Geschichten davon wie es war, wie es sein kann, wie es
sein könnte...
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Erfolgsautor Paulus Hochgatterer liefert
bei den Wiener Festwochen ein postdramatisches Auftragswerk für das
Schauspielhaus Wien ab. Heraus kam eine besonders ungünstig verlaufende
Form aus der Gruppe der halbmodernen Regieneurosen.
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Als gut
gemeint, aber am Ende doch "nur" eine nette Annäherung an das politisch
ausgeschlachtete Thema Migration/Integration, Identität und dem Melting Pot
Wien, stellt sich die Festwochen-Performance "Made in Austria" heraus. Warum das
so ist berichtet Kathrin Blasbichler.
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So etwas
wie Authentizität gibt es im Theater nicht (mehr). Auch nicht im Back to
Back Theatre von Bruce Gladwin, das bei den Wiener Festwochen 2012 am Spielplan
steht.
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Beklemmender Geschichtsunterricht aus einer fremden Welt
wird in der Theaterperformance "El rumor del incendio", einem mexikanischen Gastspiel
im Rahmen der Wiener Festwochen, gezeigt.
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Der Titel des Tanztheaterstücks von Constanza Macras
und ihrer Compagnie Dorky Park in ihrer Roma-Hommage ist in mehrerlei Hinsichten
zutreffend für das, was man an diesem kühlen Maiabend in der ausverkauften
Tanzhalle im MQ zu sehen und hören bekommt.
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Depression und Demonstration: wie politisch ist die
Krankheit, wie privat der Protest? Lola Arias' Erkundungen der möglichen
Dimension(en) des Politischen in "Melancolía y Manifestaciones".
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Das Stationentheater rund um die
Brunnenpassage am Yppenplatz im Rahmen von "Macht Schule Theater" unter
der Regie von Corinne Eckenstein feierte am 23.4.2012 Premiere und ist noch bis Freitag zu sehen. Eine Nachtkritik von Tristan Jorde.
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Im Kabarett Niedermair gastierte der Autor und 'Reformhauspunk' Marc-Uwe Kling erstmals in Wien,
um seine Gesellschafts- und Kapitalismuskritik "Das Känguru-Manifest 3D" mit all seinen irrwitzigen Ideen und akrobatischen
Wortverdrehungen zum
Besten zu geben.
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Der subversive Roman "Entfernung" von Marlene
Streeruwitz ist am Schauspielhaus Wien in der Inszenierung von Regisseur Samuel
Schwarz zu sehen. Eine Nachbetrachtung über diesen reflexiven, episodischen und
kurzweilig-lehrreichen Abend jenseits der Provokation von Kathrin Blasbichler.
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Frei nach
Ibsens bürgerlichem Beziehungsdrama "Nora", dessen Thema sich um die abhängige,
zur Puppe degradierten Frau in der männerdominierten Gesellschaft des 19. Jhdt.
dreht, setzt Jelineks früher Theatertext der 1970er Jahre beim Abgesang von
Ibsens Drama ein. Zu sehen in der Garage X.
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Von
den Kritikern der Zeitschrift "Theater heute" wurde "Verrücktes Blut" zum Stück
des Jahres 2011 gekürt, das noch bis April 2012 erstmals in Wien gezeigt wird, und
zwar in der Garage X im Rahmen der im Februar zu Ende gegangenen Projektreihe "Pimp my Integration".
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Ideologisierte Diskurse um Identität, Heimat, Herkunft und Religion
standen im Fokus des anregenden postmigrantischen Theaterstücks
"Schnee" aus dem Berliner Theater Ballhaus Naunynstraße im Rahmen der
Veranstaltungsreihe "Pimp My Integration" in der Garage X in Wien.
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"Ein flottes Liebesspiel zu Dreien! Frech, spannend, turbulent, und
komisch", so beschreibt sich das Stück "XYZ" von
Klabund, das derzeit in der Inszenierung von Peter W. Hochegger im
Experiment Theater in Wien zu sehen ist.
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Der Büroalltag einer Webagentur, humoristisch aufgepeppt, steht im
Mittelpunkt des Theaterstücks "Entkörperung.Zwei.Null" von der jungen
Autorin Claudia Tondl und der Regie von Dora Schneider. Zu sehen bis
4.2. im KosmosTheater.
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Selten genug, dass Lyrik dramatisiert wird; und noch dazu in Wiener
Mundart. Der Rabenhof hat es probiert! Herausgekommen ist ein zeitloses
Zeitbild und eine Hommage an Christine Nöstlinger, die bei der Premiere
auch anwesend war.
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Nein, bei diesem Theaterstück steht nicht ein Mitglied des
Kriegerstandes im vorindustriellen Japan im Mittelpunkt, sondern der
Ursprung des eigentlichen Wortes 'saburai' (dt. Diener). Der Diener im
Stück nach einem Projekt von Dea Loher und Andrea Kriegenburg ist der
Pförtner, es spielen und singen um dessen Existenz die fabelhaften
Katrin Schurich und Florian Tröbinger. Zu sehen bis 21.1. im Theater
Drachengasse.
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Für Fanny Brunner ist die künstlerische Hinwendung zu aktuellen
gesellschaftspolitischen Fragen moralisch gesehen ihre Aufgabe als
Theaterregisseurin. In "Working Class Zero" nähert sich Brunner mit analytischem
und multi-perspektivischem Blick der Frage nach der Bedeutung und Definition
von 'Arbeit heute' im gesamtgesellschaftlichen Kontext des sozialmarktwirtschaftlichen
Kapitalismus.
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Am 24.12. werden die Produktionen "Der Himmel ist so rot, die Engel backen Kekse", und "Weihnachtsgeschichten vom Franz" gezeigt, am 31.12. sorgen die Aufführungen von "Die Babyhütte" und "Das Dschungelbuch" für einen vergnüglichen Jahresausklang.
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"Working-Class-Zero" (Inszenierung: Fanny Brunner; Dramaturgie: Hans-Jürgen Hauptmann) nimmt die Zukunft von Arbeit und die Entwicklung ihrer gesellschaftlichen Auswirkungen unter die Lupe. Zu sehen am 6., 9. und 10.12. im Theaterhaus Garage X (Petersplatz 1, 1010 Wien) mit Publikumsdiskussion nach jeder Aufführung.
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Eine verschworene
Clique wähnt sich mitschuldig am mysteriösen und verstörenden Tod ihres
Freundes Felix im eisigen See. - So, als wilde Geschichte eines Kindheitstraumas, beginnt das Theaterstück "Die
Wette" des jungen österreichischen Autors Benedikt Thill unter der Regie von Corinne Eckenstein.
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Jeder kennt sie, jeder hat sie, viele
nehmen es einfach so hin und denken erst gar nicht mal lange darüber nach. Die
Zeit ist "ein großes und doch ganz alltägliches Geheimnis", wie Michael Ende in
seinem erstmals 1973 veröffentlichten Roman "Momo" schrieb. Dschungel Wien Modern
revitalisiert die Geschichte mithilfe von zeitgenössischer Musik, Gesang und
Tanz für die Theaterbühne.
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Abseits vom Mainstream
präsentieren bei MIMAMUSCH eine Vielzahl an mehr oder weniger junge
Theatermacher/innen im Ragnarhof in Ottakring ihre neuesten Werke aus Tanz, Schauspiel,
Literatur und Performance. Eine strategische Theaterkritik von Anne Aschenbrenner.
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Freud und Foucault lassen grüßen: Blaubart ist auch im 21.
Jahrhundert noch gefürchtet, auch wenn sein blutiges Geheimnis nur als kulturell
bedingtes Phantom in der Psyche existiert. Das postmoderne Subjekt bleibt sich
selbst auch in der emanzipierten Gesellschaft trotz pluraler Lebensentwürfe fremd. Zu sehen
in Carole Fréchette's Stück "Das kleine Zimmer am Ende der Treppe" im
KosmosTheater.
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Die Biografie des 'hochfürstlichen Mohren' bildet nach 15
Jahren zum zweiten Mal Stoff für eine Choreografie von Bert Gstettner, diesmal im Rahmen von OdeonTanz 3.
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Der Druck war groß. Zum ersten Mal in seiner Karriere hat
Daniel Kehlmann, der wahrscheinlich auch noch im Alter von 50 Jahren als "Österreichs literarisches Wunderkind" bezeichnet werden wird, ein Theaterstück
geschrieben. Nachdem seine Buch-Publikationen von großem Erfolg gekrönt waren,
blieb nun abzuwarten wie es um das dramatische Talent bestellt ist. Die Uraufführung
im Schauspielhaus Graz sah Katja Kramp.
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Eher unscheinbar in einem kleinen Winkel des 1. Wiener
Gemeindebezirkes versteckt sich das Theater Drachengasse. Es bringt mit dem
Porträt der französischen Schriftstellerin Amandine Aurore Lucile Dupin alias
George Sand eine besonders schöne Theateridee auf die Bühne.
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Holger Schober inszeniert die Metapher vom Großstadtdschungel
neu - im Dschungel Wien - wo sonst? Und niemand geringeres als "Das Dschungelbuch"
von Rudyard Kipling muss dafür herhalten - was sonst?
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Frei sein. Das möchte Melanie. Das erzählt sie jedenfalls
Bernhard, dem Therapeuten ihrer Familienaufstellung im Stück "Ein Gespenst
namens Zukunft" (14+) beim Theaterfestival Szene Bunte Wähne.
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Reality Theater von Gob Squad gastiert im brut in Wien - mit
im Gepäck haben Sie erstmals "sieben echte lebendige Kinder" als ausschließliche AkteurInnen
auf der Bühne. Wer sieht sich hier beim Erwachsenwerden zu?
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Ray Bradburys Klassiker "Fahrenheit 451" wird im Dschungel
Wien auf die Klassenzimmertheaterbühne gebracht, schwungvoll umgesetzt von Autor
Holger Schober unter der Inszenierung von Dana Csapo. Die Premiere am 20.
September 2011 angesehen hat sich Anne Aschenbrenner.
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Wir bildverwöhnten Mitteleuropäer, speziell wir aus dem
alpenländischen Mittelstand (oder was halt davon übrig blieb) schätzen die bildliche
Darstellung des Kabarettentums wie nur was. Aber wie wir alle wissen, am Anfang
war das Wort und das gesprochene (und bisweilen gesungene) Wort ist das Um und
auf der vorliegenden CD Edition "Best of Kabarett". Bildstörung ausgeschlossen.
Humor, wohin man hört.
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Stampfen, Klatschen, Fingerschnippen mit Jolika Sudermann und Alma Söderberg in "A Talk" bei den Young Choreographers Series im Schauspielhaus beim
Impulstanz 2011.
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Gelungener Versuch, am bahnbrechenden
Theater zu scheitern.
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Ko Murobushi, J.-F. Pauvros, Alain Mahé
& Dorothée Munyaneza gastierten bei Impulstanz 2011 im Odeon und begaben sich auf die Suche
nach einer unbekannten Sprache und nach der Erforschung des Nichts.
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Die Idee für das Gender Crash, das einen
Querschnitt durch die queere Szene darstellen möchte, wurde im September 2010
zum ersten Mal umgesetzt. Eigentlich war das Marea Alta in der
Gumpendorferstraße 28 als Veranstaltungsort vorgesehen, erwies sich jedoch als
zu klein, so dass Gender Crash III am 17. Juni 2011 ins brut verlegt wurde.
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Der bewusste und zweckgerichtete Einsatz der körperlichen,
geistigen und seelischen Kräfte des Menschen zur Befriedigung seiner
materiellen und ideellen Bedürfnisse, kurz: Arbeit, steht im Fokus des
Theaterstücks "Guter Morgen Marienthal", das am 1. Juli 2011 in Gramatneusiedl
Premiere feierte.
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Missionarsleben im Kongo - humanitäre
Arbeit, Glaube und Zweifel. Der Vortrag, den Andrej Verweggen über seine 50
Jahre als Missionar im Kongo hält, ist so unschön wie erwartet und gleichzeitig
sehr ergreifend. Dabei gibt es diesen Mann nicht einmal. Arbeitsmaterial für
diese fiktive Biografie waren die Interviews, die David Van Reybrouk mit
Missionaren auf seinen Reisen durch den Kongo geführt hat.
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Berührendes Theater als Kontrapunkt zur festwöchlichen
Omnipräsenzwalze unter der Regie von Martin Schwanda. Nachtkritik von Tristan Jorde zur Premiere von "Amour Fou" im WUK Wien am
3.6.2011.
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Die Festwochen 2011 präsentieren mit "Wastwater" englische Frischware. In seinem neuen Stück zeigt Simon Stephens
drei lose verknüpfte Ausschnitte eines Abends, Frau-Mann-Begegnungen irgendwo
in der dröhnenden Einflugschneise von Heathrow. Kammerspiel hätten wir früher
dazu gesagt, filmisch heißt das jetzt und klingt gleich viel eleganter.
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Als ein Spiel der Identitäten und bitterböse Parabel auf die
sogenannten Ausländer- und Genderdiskurse wurde das Theaterstück "Wie Branka
sich nach oben putzte" von Richard Schuberth, inszeniert von Asli Kislal,
angekündigt. Die Premiere hielt, was versprochen wurde.
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Bodo Wer?
Wartke? Klingt nach mitteldeutschem SPD-Politiker, der die besten Jahre bereits
hinter sich hat. Ist aber ein norddeutscher Liedermacher, der seinen Zenit ganz
bestimmt erst kommen sieht. Sein Stil wirkt wie eine Assemblage aus Hans
Liberg, Willy Astor und Heinz Erhardt, ist aber viel mehr als ein Verschnitt.
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Jessica ist 30 Jahre jung und arbeitet als
Lifestyle-Journalistin. Ihre Themen sind: Die besten Sex- und Schönheitstipps.
Jessica ist unterbezahlt und überqualifiziert und sie hat eine Affäre mit dem
Politiker Gerhard.
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Der in Wien lebende Violinist, Theatermusiker, Songwriter und Produzent
Matthias Jakisic ist gleich für fünf
Produktionen in der Kategorie "Herausragende Musik" für den "Stella 11" - den Preis für Darstellende Kunst für junges
Publikum - nominiert. Anne Aschenbrenner sprach mit ihm über seinen bisherigen
Karriereverlauf, Impulse, Pläne und Überraschungen.
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Im off-off-Pygmalion-Theater wurde der
gesamte Kleist inklusive Briefe in Kurzfassung vor beunruhigend wenig Publikum gebracht. Dabei
kann sich der Beitrag von Miriam Sachs und Eva Jankovsky zum Kleist-Jahr (200. Todestag) durchaus
sehen lassen.
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Was für ein unwiderstehliches Gespann - Wilhelm Busch und
Jimi Hendrix. "Die Fliege" und "Little Wing", saltomortalisch umgesetzt in
einem Stück für Menschen ab 6 Jahren, wobei die Erwachsenen mindestens
ebensoviel Spaß hatten an dieser immens rockigen Inszenierung wie deren
Sprösslinge.
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Wellness-Theater für Kinder ab 6 Monaten stand am Eröffnungsprogramm beim Szene Bunte Wähne Tanzfestival 2011 im Dschungel Wien.
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Ein Stück über Freundschaft und Eifersucht, übers Streiten und Wiederversöhnen. Zu sehen im Rahmen des Szene Bunte Wähne Tanzfestival 2011 im Dschungel Wien.
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Das "Thearte" erzählt die Geschichte von "Lucky Boy", einem Lonesome
Cowboy, der in miserablen Verhältnissen aufgewachsen ist: dessen Eltern
ermordet wurden, dessen Zieh-Onkel ein Säufer war und der trotzdem immer
irgendwie Glück gehabt hat im Leben. Anne Aschenbrenner berichtet aus dem Dschungel Wien.
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Wie lernt man Figurentheater, wenn man
nicht Kinderkasperl spielen will? Eine einschlägige Ausbildung gibt es in
Österreich nicht. Das Lilarum bietet jungen Künstlern mit der
Ausschreibung "Rookie-Zucki" die Möglichkeit das Genre auszuprobieren und berät
auch bei der Umsetzung. Mit einem schlüssigen Konzept hat man gute Chancen
ausgewählt zu werden. 2010 wurden kurzerhand sechs statt der geplanten vier
Projekte gefördert.
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Man wird natürlich neugierig, wenn ein auf Ästhetik und
Kunst getrimmter Zirkus weltweit für Begeisterung sorgt, der Zulauf
dementsprechend gewaltig ist, trotz Eintrittspreisen zwischen 49 und 195 Euro. Mit
der Österreich-Premiere von "Corteo" am 10. 2. 2011 ist Cirque du Soleil wieder einmal in
Wien angekommen.
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Da bin ich
jetzt supernackt! Maischbergers Telefonate als Anschauungsobjekt der Vorlesung
"Pflichtübung ins österreichische Realverfassungsrecht", Termin II. - ... Lohnt es sich,
gesetzestreu zu handeln? Eine schwierige Frage, auch für den Dekan der
juristischen Fakultät und pro forma Gastgeber, Professor Heinz Mayer. Nach der
Darbietung im Audimax bleibt nur der Wunsch: Hoffentlich.
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Keine Minute Langeweile im Volkstheater!
Thomas Schulte-Michels inszeniert das Stück um den wankelmütigen
Großgrundbesitzer Puntila als flottes Clown-Stück.
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Freilufttheater bei Minusgraden - eine
sportliche Herausforderung für Publikum und Schauspieler. Bei frostigen fünf
Grad unter Null versammelte sich eine Schar Unerschrockener im Innenhof der
Bäckerstraße Nr. 2 zum "Manhattan Blues" des Wiener Salon Theaters.
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Das
Schaupielhaus schließt sich den Jubilaren an und bringt anlässlich des 100.
Geburtstags von Bruno Kreisky eine Reihe von 10 Folgen zu dessen Leben und
Wirken. Die dritte Folge unter der Regie von Alexander Charim hinterfragte den "echten Österreicher" Kreisky.
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Das Wiener Staatsballett bringt unter dem
Titel "Schritte und Spuren" einen Abend mit Choreografien von Jiří Kylían und
von ihm inspirierten Kollegen.
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Alle Jahre immer früher wieder, müsste es eigentlich heißen, erleben
wir die weihnachtliche Reizüberflutung, sei es, dass in den Supermärkten im
Oktober Christbaumbehang angeboten, oder aber aus jedem Lautsprecher, das
teilweise schon ganz fürchterlich verunstaltete Weihnachtsliedergeduddel
erklingt. All das ist Aufforderung genug, in einen, dann im Dezember
gipfelnden, oft aber sinnentleerten Kaufrausch zu verfallen. Schon gehört? Heuer gab es trotz Wirtschaftskrise wieder Zuwächse im Handel.
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Sabina Holzer, Jack Hauser und Martin Siewert zeigten am 13. und
14. 12. 2010 im WUK "It Is Not The Picture"; ihre performative Auseinandersetzung
mit Morton Feldmann und Maurice Blanchot, ein Stück Hin-Hören und
durchdringende Lektüre, in Bewegung umgesetzt.
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Die Geschichte über
die Fähigkeit zu erkennen, dass die Kraft zur Erfüllung der eigenen Wünsche oft
in uns selbst steckt, davon handelt "Der Zauberer von Oz". Inszeniert für die 'junge Burg' von Annette Raffalt.
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Der Applaus für das Ensemble
der "Stallerhof" Inszenierung von David Bösch im Kasino Burgtheater wollte
minutenlang nicht abebben. Einmal mehr haben Johannes Krisch und Sarah Viktoria
Frick das Publikum restlos begeistert.
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Hakon Hirzenberger zeigt
mit seinem Märchen "Von einem anderen Stern" exemplarisch,
wie zeitgenössisches Kindertheater auch sein kann. Zu sehen bis Ende Dezember 2010 im Tiroler Landestheater.
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Am 24. 11. 2010 fand im Dschungel Wien die Uraufführung des
Stückes "Christiane F." des theater.wozek statt. Ein Stück, das sich der
Geschichte der drogensüchtigen Christiane Felscherinow auf eine ganz eigene und
neue Art nähert.
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Das Festival Tanzwut im Kosmos Theater zeigte mit "alien
anonymous" von Julia Mach und "Zeilenabstand" von Claudia Wagner/changing
positions ausgereifte Stücke der beiden Tanzpool-artists-in-residence.
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"Power to Hurt" feierte am 11.11.2010 als letztes Stück der Herbstreihe "Monströs" im Salon5 Premiere. Der rockig düstere Theaterabend ist eine
sinnliche Mischung aus Schauspiel und Musik. Anhand von Shakespeares Texten
erzählen die Künstler Christian Mair und Raphael von Bargen Geschichten vom
verletzt werden und der Macht zu verletzen.
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Gelungene Inszenierung von John Fords "Schade, dass sie eine Hure war" vom Scala- und Stadttheater Mödling-Chef Bruno
Max.
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Klassenzimmertheater spielt im Klassenzimmer. Eigentlich
logisch. Eigentlich befremdend. Eigentlich unglaublich beeindruckend. Die
Schülerinnen und Schüler sitzen im Klassenraum auf ihren gewohnten Plätzen. Da
kommen zwei Neue in die Klasse, Polyxenos (Kilian Klapper) und Eriopis (Maria
Nöbauer), Geschwister, Ausländer. Sie sollen sich vorstellen, mit allem drum
und dran.
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Geht ein Schelm auf Reisen, um seinen Mitmenschen einen
Bären aufzubinden, in dem er Gesagtes oder eine Redensart absichtlich falsch
versteht. Till Eulenspiegel also kehrte im Berio Saal vom Konzerthaus ein, damit
Kinder ein paar Streiche lernen.
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Ein Theaterabend als Steigerung der schöpferischen Phantasie
zwischen Bassena-Sprache und Monstrosität ist im Salon5 zu sehen, denn dort
steht "Zwischen neun und neun" nach dem Roman von Leo Perutz am Programm.
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Man hat sich viel vorgenommen im Theater Spielraum, wagt sich doch das Regieduo Nicole Metzger und Peter Pausz an die etwa 2400 Jahre alte Tragödie "König Ödipus" von Sophokles. Und noch dazu hat man ältere Übersetzungen herangezogen, jedoch einiges gekürzt und viele Chorpassagen entfernt. Wichtig war dabei eine möglichst enge sprachliche Nähe zum griechischen Original.
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Barbara Herolds Regiearbeit "Ins
Weite schrumpfen" von Katja Hensel ist ein großer Theaterabend als Augen- Ohren
und Nachdenkschmaus im Kosmos Theater. Ein
Abend, der uns mit dem Gedanken versöhnt, dass die Anzahl unserer grauen Zellen
ja auch permanent schrumpft. Hingehen und ansehen, denn die Produktion läuft nur
noch bis 23. Oktober 2010.
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Ein ungewöhnliches Schauspiel voller Dynamik und Musikalität, das zugleich eine besinnliche, aber auch euphorische Atmosphäre kreiert, wurde bereits im Vorfeld zur deutschsprachigen Erstaufführung von "Birnchen, Birnchen Glüh!" versprochen. Anne Aschenbrenner überprüfte, ob die Erwartungen erfüllt werden konnten.
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Drei blaue Köpfe, UV-Licht, PVC-Röhren, Farbe, Schlagzeug und jede Menge musikalisches Können, sowie eine brillante Show - das ist die Blue Man Group. Ab 4. November 2010 dürfen wir sie erstmals in Österreich, im Wiener Museumsquartier, begrüßen.
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Zwei Aieeer, drei Schluck Milli, etwas Zugääääär, ganz wenig Mail, bisschen Puteer und drei Tonnen Chocolat, das braucht Meisterkoch Jean-Paul (Jean-Paul Loden) für einen guten Schokokuchen bei seiner Aufführung "Tarte au chocolat" beim Theaterfestival Szene Bunte Wähne.
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Rollende Herzen, vier Gedecke mit Teller, Gabel, Löffel und, Achtung!, schaaarfe spitze Messer, vier Gesichter (vom Fußballspielen ein kleines bisschen schmutzig), eine Spinne im Netz, Herbstblätter, ein Sternenhimmel... - Zwölf Gemälde als Theaterstück für Kinder ab 2 Jahren beim Theaterfestival Szene Bunte Wähne.
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Lieben Mütter ihre Kinder immer und unter allen Umständen? Oder ist es andersherum? Lieben vielleicht die Kinder immer und unter allen Umständen ihre Mütter? Sind es wirklich nur die Stiefmütter, die so richtig grausam zu ihren Kindern sind oder sind die 'echten' Mütter auch dazu fähig? Vom Theaterfestival Szene Bunte Wähne in Horn (NÖ) berichtet Anne Aschenbrenner.
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Drei im Anzug, ein Cello, eine Mini-Ziehharmonika und ein Kinderkassettenrecorder, mehr gibt es auf der Bühne nicht zu sehen. Und doch wird das Märchen von Schneewittchen lebendig, von der ersten Minute an. Vom Theaterfestival Szene Bunte Wähne aus Horn berichtet Anne Aschenbrenner.
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Mit dem Alter ist das so eine Sache: wenn man jung ist wünscht man sich es herbei. Wenn man alt ist wünscht man es sich wieder weit weg. Kritik zur Uraufführung im Rahmen von Szene Bunte Wähne in Horn (NÖ) von Anne Aschenbrenner.
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Justus Neumanns Adaption vom Nibelungenlied im Circus Elysium in Koproduktion mit dem
Dschungel Wien feiert heftig umjubelte Premiere am 10. September 2010. Nachtkritik von Tristan Jorde.
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Zur fidelen Sintflut - Baden gehen mit der Bibel, oder: der
Gott aus der Kiste. Eine Produktion des sommer...kinder...theater perchtoldsdorf und
von Ulrich Hub. Für Kinder von 5 bis 12 Jahren und für Erwachsene.
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Das Festivalpublikum, gewohnt
international, jung und in den seltsamsten Klamotten gutaussehend, wird
inzwischen fast ausschließlich aus den Workshopteilnehmern rekrutiert. Man
zeigte sich aufmerksam interessiert an den aufstrebenden
Performance-/Tanz-Konzeptkünstlern der von Christa Spatt kuratierten
[8:tension]-Reihe. Die gezeigten Arbeiten schwanken zwischen kopflastig und
spielerisch. Herausstechend wie schon 2009 Pieter Ampe und Guilherme Garrido.
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Nach acht Jahren war die südafrikanische
Produktion "We must eat our suckers with the wrappers on" von Robyn Orlin
erneut in Wien zu sehen. Diese 50 Minuten lange Werbung für das Verwenden von Kondomen
hat seither nicht an Aktualität verloren. Zwei Tänzer des Uraufführungsensembles sind inzwischen an den Folgen von AIDS gestorben.
Trotzdem versprühte die symbolträchtige Performance Betroffenheit mit
Wohlfühlaroma.
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