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Eine exzellente musikalische Biographie legt der deutsche
Sprachwissenschaftler Andreas Rohde mit dem vorliegenden Buch über den
Meistergitarristen George Harrison vor.
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Ein komplexes und intelligentes Buch
legt der große Erzähler Alan Hollinghurst mit "Des Fremden Kind" vor, bei dem jeder Teil der Geschichte ein neues Universum aufmacht und
diese auf sehr kluge Art und Weise in die Gegenwart
trägt, in die Geschichts- und Literaturforschung der heutigen Zeit.
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Ein neues, erfrischendes Buch von Christine Nöstlinger mit Illustrationen
von Jens Rassmus zum Thema Mut und mutig sein liegt mit "Guter Drache & Böser
Drache" vor.
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Eine wunderbar erzählte Liebesgeschichte zum Vorlesen und
selbst lesen, die vollkommen ohne Prinzessin und Prinzen und anderen Klischees
auskommt und trotzdem das Herz erwärmt ist "Carlotta und der Muskelmann" von
Autorin Melanie Laibl und Illustratorin Ina Hattenhauer.
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Woran sich Richard Schuberth an 2012 zurück erinnern wird
und warum sich das Christkind endlich ein längeres Kleidchen zulegen soll
verrät uns der Autor im Rahmen unserer Wünsch-Dir-was-Reihe ebenso, wie er uns
auch Fotos für die vergleichende Schuberth-Wissenschaft zur Verfügung stellte.
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Im ersten Band "Das Geheimnis des Nebelbergs" kam der
Titelheld zur festen Überzeugung, dass es irgendwann mal Menschen auf der Welt
gegeben haben muss. "Aufbruch nach Dämmerland" ist die spannende wie humorvolle
Fortsetzung des Abenteuers vom Streifenhörnchen Thelonius und seinen Freunden.
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Sir Michael Philip Jagger mag sich nicht erinnern können
wollen und verweigert sich als Autobiograph. Daher veröffentlicht der
Journalist Philip Norman rechtzeitig zum 50-Jahr-Jubiläum der Rolling Stones
das 720-Seiten Konvolut "Mick Jagger: Die Biographie".
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Die feinfühlige Kurzgeschichte "Der Stern" von Autorin Ute Blaich und Illustratorin Julie Litty erschien erstmals
vor elf Jahren und liegt seit Herbst 2012 als schöne Geschenkbuchausgabe vor.
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Grimms Märchen in einem anderen Gewand, spannend bis zum
Schluss, mit alten Bekannten, die man aus dem Märchenbüchern glaubt gekannt zu
haben, mit viel Nebel, der gut in den Spätherbst passt und einem überraschendem
Ende.
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Schneewittchen erfreut sich dieser Jahre neuer Beliebtheit.
Nach zwei neuen Verfilmungen aus Hollywood, eine mit Julia Roberts, die andere
mit Charlize Theron in den Rollen der bösen Stiefmutter, jetzt auch neu gezeichnet und interpretiert von Momo Takano, in einer
wunderbar dunklen und mystischen Weise, stimmungsvoll für nebelige
Novemberabende.
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Ein ungewöhnliches und kurzweiliges Buch von einem
ungewöhnlichen Autor: Mit "Tod auf der Donau"
legt Michal Hvorecky eine kurzweilige Reise
quer durch die Donaustaaten und deren bewegte Geschichte vor.
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Vor einer Handvoll Publikum (darunter
Bundesministerin Claudia Schmied) las Peter Turrini in der Roten Bar im Wiener
Volkstheater aus seinem Prosaband "Wie verdächtig ist der Mensch?" Anlass war
die Premiere von "Der Riese im Steinfeld", mit der Turrini nach über zwanzig
Jahren wieder ins Volkstheater zurückkehrt.
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Der Prunksaal in der Österreichischen Nationalbibliothek ist an sich
schon einfach nur so und ohne Veranstaltung beeindruckend. Noch
beeindruckender wird er allerdings, wenn in so einem prunkvollen Saal
Donna Leon neue, noch unveröffentlichte Geschichten über die "Gondola - das schönste Boot der Welt" auf charmant-leichte Weise
vorlas, was am 24.9.2012 der Fall war.
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Der in Wien lebende Dichter und Schriftsteller Semier Insayif legt drei Jahre nach seinem Debütroman "Faruq" (2009) den
Gedichtband "boden los" vor. Gedichte, die
den Geist des großen Ganzen einfangen.
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Eine Kasperlgeschichte, in der Kasper einmal nicht der Gute
ist.
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Ein bunter Abend zur Apokalypse
mit Thomas Edlinger, Fritz Ostermayer und "2012 - das vielleicht letzte
Magazin der Welt" führt durch
Österreich und sie bereitet das werte Publikum auf das Ende der Zeit vor. Denn
die Welt geht unter. Vielleicht.
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Ökologisch und nachhaltig leben ist zum viel diskutierten
Motto unserer heutigen Zeit geworden. Jedoch scheint niemand genau zu wissen
wie es funktionieren soll. Mit unserem heutigen Lebensstil werden unsere
Kindeskinder wahrscheinlich einen stark veränderten Planeten vorfinden. Anders, als wir ihn heute kennen.
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Nachdem Theater- und Filmregisseur Kurt Palm mit seinem ersten
Roman "Bad Fucking" einen Überraschungserfolg landete, der sich gut verkaufte
und mit dem Friedrich Glauser Krimi-Preis 2011 ausgezeichnet wurde, legt er nun mit "Die
Besucher" sein nächstes Werk vor.
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Vor rund 100 Jahren hat der norwegische Forscher Roald Amundsen als
erster Menschen den Südpol erreicht. Das vorliegende Buch von Guido
Knopp erzählt auf beeindruckende Weise vom dramatischen 'Wettlauf zum
Südpol' zwischen der britischen Expedition mit Robert Falcon Scott und
der norwegischen Expedition mit Roald Amundsen an der Spitze.
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"Lernen Sie Geschichte, Herr Reporter!" Die tiefe, brummende Stimme von
Bruno Kreisky ist allen Menschen, die den ehemaligen Bundeskanzler noch 'live' erlebt haben, nicht nur wegen des berühmten Ausspruchs gegenüber
einem Journalisten, sicher noch unvergessen. Nun gibt es seine
Lebenserinnerungen auch auf CD.
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Ein Frisör mit
detektivischem Spürsinn oder ein alteingesessener Kriminaler mit der richtigen
Intuition und einem ausgeprägtem Hang zu Zynismus und Sarkasmus - Krimifreunde
haben die Qual der Wahl zweier Leckerbissen für Krimifans zwischen "Daily Soap" von Christian
Schünemann und "Der bessere Mensch" von Georg Haderer.
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"Juli" ist ein erfrischend ungekünstelter Jugendroman der norwegischen
Autorin Tania Kjeldset, der den Problemen seiner Hauptfiguren nicht mit dem
moralischen Zeigefinger, sondern mit Ernsthaftigkeit begegnet.
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Die Bedeutung und Entwicklung des Jazz-Pianos steht im Zentrum des
umfangreichen und top bebilderten Ohrbuchs (Buch und vier CDs) "Black &
White - The Jazz Piano". Unter die Lupe genommen werden die Anfänge aus den Saloons in St. Louis
im späten 19. Jahrhundert bis hin zum Jazz-Rock in "Bitches Brew" von Miles
Davis.
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Eine herzliche Komödie zum Thema 'Alleinerziehender Vater mit Sohn auf Frauensuche' veröffentlicht die Kinder- und Jugendbuchautorin Juma
Kliebenstein mit der kurzweiligen Geschichte "Speed-Dating mit Papa".
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"So hast du das All noch nicht gesehen", versprechen die
Macher vom Pop-up-Buch "Weltall", das mit Soundeffekten und Ausklappseiten nicht
nur aufwendig gestaltet ist, sondern auch textinhaltlich einiges zu bieten hat.
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Ein Prachtband in Form einer wahrhaft großen
Bild-Enzyklopädie mit über 2500 Farbfotografien und Grafiken erschließt sich
dem interessierten Lesevolk in diesem Standardwerk über die faszinierende
Geschichte der Entwicklung des Lebens auf der Erde.
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Der einstige französische Widerstandskämpfer und KZ-Überlebende, sowie Mitverfasser der UN-Charta der Menschenrechte (1948), verstarb im Alter von 95 Jahren in der Nacht des 26./27. Februar 2013 in Paris: Stéphane Hessel.
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Da haben wir den Salat: Eine Ambros-Biografie, geschrieben
vom Ghostwriter-Team Andrea Fehringer und Thomas Köpf, verfasst möglicherweise für die "Das
Leben ist ein Hit"-Zielgruppe, vielleicht aber auch nur aus monetären Gründen. Eine
Biografie, der es an allen Ecken und Enden hapert, kurzum: ein Ärgernis. Was
ist da geschehen?
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Obwohl beinahe 200 Jahre alt, bleibt Shelleys "Frankenstein"
eine aufregende Geschichte des menschlichen Grauens. Zeitlos und heute noch
relevant: der mythische Aspekt und die gebrechliche Auffassung von Normalität. Die Relevanz und Zeitlosigkeit dieses Themas zeigt auch der Kinofilm "Tender Son: Das Frankenstein Projekt", der ab 23.9. exklusiv im Metro Kino (Wien) zu sehen ist.
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Dieser schmucke Bildband im Hochformat präsentiert den
jungen Bob Dylan in Aufnahmen der bedeutendsten Fotografen dieser Zeit,
darunter Michael Ochs, Elliott Landy, Barry Feinstein, Frank Driggs, John
Cohen, Douglas R. Gilbert, Dezo Hoffmann, David Magnus und viele andere.
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Der Panikrocker mit Faible für Malerei in Panikcolor feiert
mit Likörell und mindestens so Stark wie Zwei am 17. Mai 2011 seinen 65.
Geburtstag. Zwei wuchtige Bildbände zeigen Uns Udo in Panikmanier auf Tour bzw. eine umfassende Sammlung von Lindenbergs Malereien.
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Das 2010 gegründete Verlagsprojekt 'Evolver
Books' veröffentlicht zum 11. Geburtstag des ersten Online-Romans denselben
ganz konservativ auf platt gewalzten Baumteilen, sprich, als Buch.
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Mit fünf kleinen Lesungen anlässlich seines 80. Geburtstages
erinnerte das Theater Akzent in Wien an Leben und Werk von Thomas Bernhard.
Wolfgang Hübsch bildete mit seiner Interpretation des "Theatermachers" den
Abschluss dieser gelungenen Lesereihe.
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Auf 120 Seiten erklärt Wippermann seinen Lesern warum es
gefährlich ist die DDR mit dem Dritten Reich zu vergleichen. Nach relativ
fundierter Recherche leitet er außerdem her, warum aus seiner Sicht die
Begriffe "Extremismus" und "totalitär" unkorrekt sind, dieses mutet zwar
objektiv an, wird aber letztendlich doch durch einige Kommentare zu bekannten
Persönlichkeiten verdorben.
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"Wie Dr. Erika Fuchs Entenhausen nach Deutschland verlegte"
lautet der Untertitel des sinnfüllenden Sachbuchs über jene Frau, die eine
ganze Generation nachhaltig beeinflusste.
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"Der Morgen ist trostlos und der Vormittag
wird noch trostloser." So beginnt ein Kapitel von "Eis und Wasser, Wasser und
Eis", und der Satz ist Programm. Majgull Axelsson liefert auf 542 Seiten die
Geschichte, man könnte auch sagen den Leidensweg, von vier Frauen aus drei
Generationen und versinkt dabei immer wieder in Tristesse.
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Ein Buch, das Kindern ab 10 nicht nur surrealistische Kunst
näher bringt, sondern auch das Leben eines Künstlers und überdies dazu
inspiriert, es selbst zu probieren.
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Der Gitarrist und Mitgründer der Rolling Stones lässt uns an
seinen Lebenserinnerungen teilhaben und veröffentlicht seine Autobiografie
unter dem programmatischen Titel "Life".
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Es macht Lust den Fluss einmal zu besuchen und ein bisschen
zu tanzen, dieses Musikhörbuch und Bilderbuch für Kinder von Marko Simsa.
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"Johann Sebastian Bach trifft Friedrich den Großen am Abend der Aufklärung" lautet der Untertitel der vorliegenden Biografie des Journalisten James R. Gaines.
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Die
Journalistin Johanna Adorján schreibt in ihrem ersten Buch über ihre
Großeltern, oder, wie sie selbst
sagt: "Dieses Buch erzählt die Geschichte von Vera und István, die als
ungarische Juden den Holocaust überlebten, 1956 während des Aufstands von Budapest
nach Dänemark flohen und sich 1991 das Leben nahmen. Man fand sie Hand in Hand
in ihrem Bett. Es ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe. Die Geschichte
meiner Großeltern."
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In ihrem 12. Mira-Valensky-Krimi schlägt
der Tod einer Sozialhilfeempfängerin in die Villenfassade eines Exministers ein.
Gut recherchiert, überraschendes Ende.
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Ein Gedichtband über die lyrische Aufarbeitung eines eigenen
Alphabets, das Widerstände und Umstände bearbeitet und eine zutiefst persönliche
Sicht auf das Schreiben freigibt.
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Ein wundersames, leichtes und humorvolles Buch für kuschelige
Winterabende vor dem Kamin - oder der Heizung ;)
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Eine fantasiereiche und bezaubernde Abwechslung zum gängigen
und gruseligen Jugendvampirkult liegt mit "Elfenkuss" von Aprilynne Pike vor.
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Möchten Sie einen offenen Kamin in jedem
Zimmer? Hätten Sie gern eine Bibliothek, um sich den Tee darin servieren zu
lassen? Um sich mit einem Krimi in einen Ohrensessel zurückzuziehen? Oder ist
ein kleines Cottage aus Stein mit Rosen davor eher Ihr Fall? Dann ist dieser 550-Seiten-Schmöker
von P.D. James vielleicht das Richtige für Sie.
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Tami Shem-Tov schreibt über die wahre Geschichte eines
jüdischen Mädchens, das die Besetzung der Niederlande durch die Nazis
überlebte, weil mutige Menschen sich für ihre Familie einsetzten.
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Herr Schmidt-Bergmann, Literaturprofessor in Karlsruhe, hat
sich des heiklen Themas des 'Futurismus' angenommen, einer Kunstrichtung, die im
Vorfeld des ersten Weltkriegs und noch weit in das zwanzigste Jahrhundert
hinein maßgeblich das künstlerische Schaffen in fast allen Gattungen - sowie
den Diskurs darüber - mitprägte.
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Der Wagenbach Verlag, bekannt für tiefsinnige, engagierte
und hochpoetische Literatur, hat mit "Der Konformist" von Alberto Moravia wohl nicht von ungefähr eine Neuausgabe eines
wichtigen Buchs gewagt. Wenn dieses auch zweifellos in die Reihe "Politische
Klassiker der Moderne" eingereiht werden kann.
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Pete Smith erzählt in seinem Jugendroman "So voller Wut" die
Geschichte eines Jungen, der glaubt, dass ein Amoklauf an seiner Schule für ihn
die einzige Handlungsmöglichkeit darstellt. Der aufreibende Roman ist im
Ueberreuter Verlag erschienen.
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Mörderbezirk 5er City: Edith Kneifls Krimi "Schön tot" bietet einen Crashkurs durch die Geschäfte und Gastronomie des
fünften Wiener Gemeindebezirks vom Sofa aus, im Slalom zwischen mehreren Frauenmorden: Leichte Lektüre mit Mehrwert.
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"Studieren ist ein gutes Mittel um die Zeit totzuschlagen."
Saya will mehr als NUR studieren - sie will richtig viel Spaß haben ... und
diesen findet sie in Nachtclubs, bei Drogen und Alkohol und letztlich in einer
Liebe, die aus Abhängigkeit besteht.
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Am 21. Dezember 2010 wird nicht nur Winterbeginn gefeiert,
sondern auch der 70. Geburtstag von Frank Zappa (1940-1993). Das Gesamtwerk des
Meisters steht in dem programmatisch betitelten Buch "Grand Zappa" im
Mittelpunkt, allerdings nicht in der austauschbaren Biografensprache. Frank
Wonneberg beschreitet mit diesem Buch im Riesenformat nämlich neue Wege der
Musikrezeption.
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Weihnachtsgeschichten, so unterschiedlich wie Schneekristalle,
finden sich in den vier Büchern "Das Schlittschuhrennen" von Kate Westerlund und Eve
Tharlet, "Und dann ist wirklich Weihnachten" von Kirsten Boie, sowie in den
aufwändig gestalteten Büchern "Das Weihnachtswunschbuch" und
"Weihnachtsgeschichten" von u. a. Erich Kästner.
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In der liebevoll gestalteten Buchreihe "Sonne, Mond und Sterne"
im Oetinger Verlag werden regelmäßig Bücher für die 1., 2. und 3. Klasse
veröffentlicht, bestens geeignet zum Vorlesen, aber auch für das erste eigene
Leseerlebnis. Weihnachtsgeschichten dürfen in dieser Reihe natürlich nicht
fehlen.
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Danielewskis Debütroman "House of Leaves" entwickelte sich in
den USA mit seinem Erscheinen im Jahr 2000 schnell zum Kultroman. Sieben Jahre
später erschien das komplexe Werk in der Übersetzung von Christa Schuenke unter
Mitarbeit von Olaf Schenk in der deutschen Fassung bei Klett-Cotta und
erschloss sich auch in Deutschland sofort eine Fangemeinde. Nun liegt "Das Haus"
als dreidimensionales Hörspielereignis vor.
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Eine Weihnachtsgeschichte, ein Weihnachtskrimi,
weihnachtliche Kuriositäten, sowie ein himmlischer Begleiter durch den Advent soll
die Wartezeit auf den Heiligen Abend verkürzen. Das Buchcover ist gleichzeitig
ein Adventskalender, das Motiv dahinter verweist wiederum auf die entsprechende
Tageslektüre im Buch.
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Für ihr Romandebüt "Frauenland" erhielt Rachida Lamrabet 2008
in Belgien den Vlaamse Debuutprijs, den Preis für das beste flämische Debüt des
Jahres. Heike Baryga hat den Roman nun aus dem Niederländischen ins Deutsche
übersetzt.
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Ein weiterer ungewöhnlicher Band mit viel Information, aus
der Reihe: "...für Kinder erzählt", mit wunderbaren Bildern und eindrucksvollen
Texten, die Kinder auf diese, so fremde Kultur neugierig machen.
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Mit der Verleihung des Österreichischen Staatspreises für
Europäische Literatur an den in Paris lebenden Schweizer Schriftsteller Paul
Nizon wurde am 15. November 2010 die BUCH WIEN 10 Lesefestwoche im Palais
Daun-Kinsky eröffnet.
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Fabeln sind für manche mit schlechten Schulerinnerungen
verbunden. Mit diesem wunderschön illustrierten Band kann man diese wundersamen
Geschichten mit klugen Enden Kindern, aber auch Erwachsenen, wieder schmackhaft
machen.
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Pauline ist wütend. Sie will ihr Zimmer nicht aufräumen und
findet ihre Mutter richtig gemein, also beschließt sie sich eine neue zu
besorgen. Autorin Barbara Rose und Illustratorin Kerstin Völker gelang von
diesem Ausgangspunkt ausgehend ein kluges und humorvolles Buch für junge
Menschen ab 5 Jahren.
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Till Eulenspiegel - wieder einmal, aber doch ganz anders. Mit
gewohnter Samtstimme erzählt Ludwig Hirsch und lullt uns ein, in ein Leben
voller Tragik, dass sich zu helfen weiß und schließlich über die anderen lacht.
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Ein Brand am Weg zur Arbeit, Asche die vom Himmel rieselt,
das wohlige Knistern des Feuers im Kamin, die Stichflamme am Grill - das Feuer
ist in diesem so genannten Thriller omnipräsent. Außerdem wächst es auch in Kate
Powells Leib heran, zumindest wenn wir den deutschen Titel "Flammenbrut"
wörtlich nehmen.
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Der Buchtitel stammt vom Arabischen "as-sumut", was übersetzt soviel wie "die Wege" heißt. Macht Sinn, denn der Roman von Peter Steiner handelt von einem Landvermesser.
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Die in Albanien geborene Autorin erzählt die Geschichte einer Frau, die nur eines möchte: Leben. In einer verstörenden lyrischen Sprache abstrahiert Mimoza Ahmeti nicht nur die Psyche dieser Frau, sondern auch die Realität Albaniens.
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Ausnahmsweise fungierten Stermann & Grissemann mit ihrem Beitrag zum Festival "Spot On Deutschland" am 26. September 2010 im Wiener Konzerthaus als Geheimtipp. Holeri, du dödel di kann man da nur sagen, denn immerhin stand Loriot am Programm.
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Ulrike Karner hat sich in Ihrem
Erstlingswerk "Allah und der Regenbogen" eines brisanten Themas angenommen: Homosexualität
bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Das bedeutet sehr oft doppelte
Stigmatisierung.
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Der Ex-Priester und Autor Adolf Holl lässt uns an seinem
Bildungsuniversum teilhaben. Einmal mehr kreist es auch hier um die Kirche, die
Kirchen und um die Organisation von Spiritualität, die Religionen.
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Um den Wein dreht sich hier sehr viel. Jedenfalls wenn man
ins Weinviertler Wiesbachtal gehört, wo der selbsterwählte
Gendarmeriepensionist Simon Polt den Wirten übernimmt und trotzdem seine
milieuangepasste Spürnase nicht völlig im Frühveltliner untergehen lässt.
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Überwiegt die Freude oder das mulmige Gefühl, wenn der
allererste Schultag naht? Achim Bröger erzählt im Vorlesebuch "Heute fängt die
Schule an!" wie Kristina damit umgeht.
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Leichte Literatur mit schwerem Inhalt, schwere
Entscheidungen mit leichten Zweifeln und leichtes Suchtpotenzial mit schwer
durchzuführenden Pausierungen beim Lesen bietet "Wenn ich bleibe", der neue Roman von Gayle Forman. Für Bücherratten im Strandurlaub oder an einem verregneten
Sommertag ein gefundenes Fressen.
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Nach dem späten Erfolg ihres ersten Werkes "Eine Frage der Schuld"
wurde nun ein weiterer von Leidenschaft, Kummer und Leid geprägter Roman der,
anno dazumal "nur" als Ehefrau Lew Tolstois bekannten, Schriftstellerin Sofja
Tolstaja veröffentlicht. Kurz und mitreißend - wie es Emotionen eben so an sich
haben - ist dieses Werk, das unter anderem einen weiteren Einblick auf das
Eheleben der Tolstois wirft.
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Auch der Nachfolger von "Der geheime Schlüssel zum Universum" landete
wieder direkt in den Bestsellerlisten. Völlig zu Recht, denn Hawking schafft es
wie kein anderer Wissenschaftler den aktuellen Stand der Weltraumforschung
derart spannend und lesevergnüglich aufzubereiten.
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Was nach Sommerlektüre aussieht, passt auch für den Rest des
Jahres. Autor Matthias Keidtel gelingt mit dem Holm-Roman "Geht doch!" eine irrwitzige
Komödie, die bestens zu unterhalten versteht.
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Ob Pflegefamilie oder Patchworkfamilie - das Bilderbuch "Von
Mimi zu Mama und wieder zurück" von Viola Rohner und Paula Gerritsen erzählt,
was ein Kind erlebt, das an zwei Orten zu Hause ist.
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Wer sie noch nicht kennt und immer wieder auf der Suche nach
geeigneten Büchern zum Vorlesen ist, der sollte sich mal auf die Dracheninsel
wagen, denn dort ist immer was los.
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"Eine erlebte Poetik" heißt es im Untertitel dieses
wunderschön aufgemachten Buches für Leser ab 14 Jahren. Der Autor begibt sich
auf eine Zeitreise, an dessen Anfang der Klang und der Takt standen, und die
Sprache, in Rhythmus gegossen, auf betörende Weise erlebbar wird.
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Die beliebte Sachbuchreihe "Frag doch mal ... die Maus" geht
in gewohnter Manier auch spannend und behutsam zum Thema Weltreligionen um und reizt zudem mit toller Aufmachung. Für Kinder ab 6 Jahren.
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Sie sind immer und überall: Zahlen. Sie begleiten uns von
der Wiege bis zur Bahre und sind unabkömmliche Wegbegleiter fürs Leben. Jürgen
Brater führt Leser ab 12 Jahren in "100 kluge Dinge von eins bis unendlich" mit
Witz und Fundiertheit durch die erstaunliche Welt der Zahlen.
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Wie sehen moderne Stadtlandschaften in Großstädten der Welt
aus, in welchen Häusern und Wohnungen leben Menschen rund um den Erdball?
Fragen wie diese werden in den beiden sehr empfehlenswerten Sachbüchern "Wohnen in
fernen Ländern" und "Städte der Welt" für junge Leser ab neun Jahren detailliert
erzählt und gezeigt.
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Für die einen war er platt und rund wie Palatschinken, für
die anderen eine Art Birne, wieder andere glaubten, er sei hohl wie ein
Luftballon: Der Planet Erde. Im vorliegenden herausragend illustrierten Sachbuch
für junge Menschen ab 7 Jahren zeigt Guillaume Duprat die verschiedensten
Bilder, die sich die Völker früher gemacht haben.
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Einen wahren Prachtband legt Paulus Manker mit der Bildbiografie "Spurensuche.
Der Theatermann Gustav Manker. 1913 - 1988", in dem er das
Wirken seines Vaters akribisch genau dokumentiert. Beigelegt ist noch dazu eine
CD mit Ausschnitten von Inszenierungen, auf der man die Einheit zwischen
Bühnenbild und schauspielerischer Realisierung recht gut erkennen kann.
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Gibt es Rock'n'Roll im Taschenbuch? Kann
man im Zeitalter des Internet-Wortdurchfalls noch Gedrucktes veröffentlichen?
Und ist die Welt noch zu retten? Nadia
Baha interviewte die Neo-Verleger Robert Draxler und Peter Hiess von Evolver
Books.
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In der von Renatus Deckert herausgegebenen
Anthologie "Die Nacht, in der die Mauer fiel" erzählen 25 Schriftsteller aus
Ost- und Westdeutschland von ihren persönlichen Erlebnissen und Erinnerungen an
den Fall der Berliner Mauer. Aus ihren individuellen Erinnerungen entsteht ein
interessantes Bild des 9. November 1989.
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Jürgen Kuttner
und André Meier konzipierten 1996 eine populärwissenschaftliche Präsentation
deutscher Fernsehgeschichte, die sogenannten Videoschnipselvorträge, und
entwickeln dieses Konzept bis heute. Das vorläufige Ergebnis dieses Prozesses
ist dieses kleine Buch mit dem großem Titel "Die Geburt des radikalen Islamismus aus dem Hüftspeck des
deutschen Schlagers und andere west-östliche Denkwürdigkeiten".
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Der geneigte Leser wird erahnen, in welche
Richtung Henryk M. Broder mit seiner "Kritik der reinen Toleranz" schlägt. Wer "Hurra, wir kapitulieren! Von der Lust am Einknicken" gelesen hat, den erwartet
in Broders aktueller Polemik wenig Neues. Die Gedanken aus dem Vorgängerwerk
werden fortgeführt und auch die Kritik am Islam bildet neuerlich ein zentrales
Thema.
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Pudding-Pauli ist wie Commisario Brunetti
nur ein paar Jahrzehnte jünger: er liebt gutes Essen, löst die hartnäckigsten
Fälle und kommt immer wieder mit seinem Gewissen in Konflikt. Was für Brunetti
Venedig bedeutet, das ist für den Pudding-Pauli Wien, was Brunetti an seiner
Paola hat, hat Pudding-Pauli an seiner Rosi. Und was Erwachsene Krimi-Fans
an Donna Leone haben, hat das junge Lesepublikum an Donna Christine Nöstlinger.
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Der neben Walther von der Vogelweide bedeutendste
deutschsprachige Lyriker und Minnesänger des Mittelalters - Oswald von
Wolkenstein - erhält vom Lyriker und Sänger Gerhard Ruiss eine voll- und
anständige Nachdichtung.
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"Ich nehme wahr, was geschieht, gucke aber auch gern einmal
weg, wenn das Personal des Alltags allzu schnöde meine Wege säumt." So Max Goldt
über sich und sein Schaffen. Wer über seine Bücher berichten will, muss über
ihn schreiben. Das liegt an seiner ganz eigenen Gattung.
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40 Jahre Woodstock wurde
2009 gefeiert und aus diesem Anlass schrieb
Elliot Tiber gemeinsam mit Tim Monte ein Buch darüber, wie Woodstock zu
Woodstock wurde und wie es das legendäre Festival der "3 Days of Peace and Music" fast nie gegeben hätte.
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Steven Stelfox, ein junger Emporkömmling im
Musikbusiness erzählt seine Geschichte. Die Geschichte eines brutalen,
machthungrigen Egomanen, der für Erfolg buchstäblich über Leichen geht. "Kill your
Friends" beginnt im Jahr 1997 und arbeitet sich durch eine andere Art der
Musikgeschichte, gesehen durch die blutbefleckte Brille des Protagonisten.
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Als ORF Lesesklaven betitelten sich Christoph Grissemann und
Dirk Stermann bei der ersten Lesung ihrer neuen Veranstaltungsreihe "Zwei
Klassiker lesen Weltliteratur" im Radiokulturhaus. Im März 2010 geht das Spektakel dann schon in
die zweite Runde.
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Tiziano Scarpas kurzer Roman "Stabat Mater" gewann in
Italien den wichtigsten Literaturpreis, den Premio Strega und wirft die Frage
nach dem Warum auf. Die Geschichte basiert auf dem wahren Fakt, dass Antonio
Vivaldi in einem venezianischen Waisenhaus als Musiklehrer unterrichtete und
komponierte. Der Autor verflocht diese historische Begebenheit mit der
Erzählung über ein Waisenmädchen, welches ihre innere Leere mit ihrem
Violinspiel bekämpft. Ein sprachliches Meisterwerk mit wenig Aussage.
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Der Roman "Die Karte meiner Träume" erzählt eine Geschichte,
die vielleicht unrealistisch, aber unglaublich fesselnd ist. Mit Kartierungen,
Diagrammen und Randbemerkungen schmückt der amerikanische Autor Reif Larsen
jede einzelne Seite des Buches und verleiht ihm somit zusätzlich Leben.
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Andrea Camilleri
ermöglicht mit dem Lexikon "M wie Mafia" am Beispiel von Bernardo Provenzano - dem Boss der Mafia-Bosse in Sizilien - einen Einblick
in Alltag und Struktur der weit
verzweigten sizilianischen Untergrundorganisation.
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Peter Sputnik wird aus dem
Landschaftsparadies mit Krokantbecher herausgerissen um - wie es sich für einen
Superhelden gehört - die Welt zu retten. Denn der Superschurke V hat nichts
weniger als die Auslöschung der Erde im Sinn und bringt die Weltenregierung in
ihrem Untergeschoßsitzungszimmer
gewaltig in Bedrängnis. Axel Simon hat mit "Tatütata für Peter Sputnik" seinen
ersten Roman geschrieben, in dem die Seltsamkeiten mit höchster
Unterhaltsamkeit kumulieren.
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Der fünfte Thriller von Colin Harrison erhielt in der deutschen Übersetzung einen Titel, der mit der Geschichte eigentlich nichts zu tun hat. Dessen ungeachtet gelang dem amerikanischen Bestsellerautor mit "Im Schlund des Drachen" (The Finder) ein bis zur letzten Seite spannendes Buch.
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Geld oder Liebe ist in diesem hardboiled
Krimi wieder einmal die zentrale Frage. Zwei Schlitzohren wollen einem noch
größeren Schlitzohr eine hübsche Summe aus der Tasche ziehen, noch dazu ganz
legal. Sie haben einen guten Plan, aber leider auch eine gute Aussicht auf
Gundermans bildhübsche Sekretärin Evelyn. Die harten Sprüche der harten Kerle
aus Lawrence Blocks "The girl with the long green heart" wurden von Andreas C. Knigge
neu übersetzt und sind bei Rotbuch in der Hard-Case-Reihe erschienen.
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Der Titel trügt: "Der
beste Roman aller Zeiten" ist nicht der beste Roman aller Zeiten, dafür sehr
lustig zu lesen. Oliver Maria Schmitt gelang damit jedenfalls eine köstliche Satire
auf das Schreiben, Inspiration und den Literaturbetrieb im Allgemeinen.
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