|
"Liebe und
Schmerz, Freude und Trauer, kindliches Staunen, Phantasie und Träume,
das Glauben und Hoffen, das Hören der Stille, zählen für mich zu den
Werten, die in der heutigen Zeit Gefahr laufen, bedeutungslos zu werden. Deswegen ist es mir ein Anliegen, diese Werte durch meine Musik und aus
der Sicht meines Lebensraumes wieder in Erinnerung zu bringen", so Toni Stricker, der Kulturwoche.at anlässlich seines 80. Geburtstags ein ausführliches Interview gab.
|
|
|
Dieses Interview musste ganz einfach im Café Hawelka
stattfinden, denn dort, im Hawelka, endet die Reise des Eröffnungsliedes auf "Strawberry
Wood", dem 21. Studioalbum der holländischen Band NITS. Sänger, Songwriter und
Gitarrist Henk Hofstede begab sich also ins Hawelka und erwies sich dabei als sehr
gesprächsfreudiger und angenehmer Interviewpartner.
|
|
|
"Mit Liebe können wir alles ändern", sagt Mary Lamaro, die Leadsängerin, Gitarristin und Songschreiberin der Mary Broadcast Band. Das Prinzip Liebe trägt sie auch in ihre Lieder hinein und transportiert damit zudem ein Stück Hoffnung auch für jene, denen es nicht so gut geht. "Life is still beautiful" heißt denn auch das aktuelle Album, das der Ausgangspunkt unseres Gesprächs war. Gesprochen wurde aber nicht nur über Musik, sondern auch über soziales Engagement und Politik.
|
|
|
Marlene Schuen, Maria Moling und Elisabeth Schuen bilden das
Trio Ganes und präsentieren auf "rai de sorëdl" erstmals ihren international
geprägten Folk-Pop in ladinischer Sprache auf Tonträger. Die Musikerinnen
begaben sich für einen Interview-Tag ins Wiener Café Westend.
|
|
|
Der sehr erhellende Dokumentarfilm "Jobcenter" von Angela
Summereder erzählt von Menschen, die ihren Job verloren haben, da sie entweder
am Arbeitsmarkt als unattraktiv und unvermittelbar gelten oder am Anfang ihres
Arbeitslebens versuchen, einen Einstieg zu finden.
|
|
|
Sie waren komplett unangepasst und fühlten sich im Kopf mehr
Punk als so manche Punk-Bands. Dennoch, oder vielleicht gerade deshalb, wurden
sie eine der erfolgreichsten Bands in Deutschland: BAP. Wolfgang Niedecken
begab sich für ein ausführliches Gespräch ins Wiener Café Westend.
|
|
|
Wie leben Menschen im Alterswohnheim, wie fühlt es sich an,
fühlt es sich überhaupt an, und ist man dort daheim? Die Filmemacherin Julia
Laggner portraitiert in ihrem Dokumentarfilm "Heim ist nicht daheim" vier
Personen, die in einem Caritas-Wohnheim leben und stieß dabei auf ganz
unterschiedliche Gefühlsregungen, Wünsche, Sehnsüchte, Träume, Lebenserinnerungen
und Gegenwartsvorstellungen. Heraus kam aber keine deprimierende Studie,
sondern vielmehr ein Film, der amüsiert und berührt.
|
|
|
Im Rahmen der Diagonale 2010 wurde der Dokumentarfilm
"Himmelwärts" gezeigt, der vom Piaristenpater Hartmann Thaler handelt. Der Film
zeigt nicht nur den Alltag des 92-jährigen, sondern weckte auch seine
Lebenserinnerungen auf. Nicht zuletzt ist es auch ein Film über Spiritualität.
Ein Begriff, der im Gespräch mit Filmemacherin Jacqueline Kornmüller ebenfalls
immer wieder auftaucht.
|
|
|
7 Alben veröffentlichte bisher Novi Sad, die
Independent Austrian Music Rock Band aus Wien, die 2010 ihr 20-jähriges
Bühnenjubiläum feiert: "Nuts and Berries" (1990), "Dreaming Starts Here" (1992),
"Super oder Normal" (1994), "Home is in my Shoes" (1995), "Music for the time after
Rock'n'Roll" (1999), "Europe's Other Side" (2003), "Rise" (2008). Zeit einiges Revue
passieren zu lassen. Gefeiert wird das Jubiläum live am 21. Mai in der Kunsthalle am Karlsplatz.
|
|
|
"Ich werde nie erwachsen / Ich bleibe immer jung", singt die
deutsche Band Revolverheld gleich zu Beginn des dritten Albums "In Farbe".
Ziemlich farbenbunt geht es auch tatsächlich zur Sache, und vor allem sehr
kompromisslos, sei es in ihren Texten, sei es in ihrer musikalischen Umsetzung.
Live tourt Revolverheld im April 2010 durch Deutschland, Schweiz und
Österreich.
|
|
|
Im Jahre 1910 reist der junge Hitler aus der tiefsten
österreichischen Provinz nach Wien, um als Maler die ganze Welt zu erobern. In
einem Männerheim in der Leichengasse mietet er sich ein, um dem großen Tag der
Aufnahmeprüfung an der Akademie der Bildenden Künste entgegenzufiebern. Das
ist die Ausgangslage des Kinofilms "Mein Kampf". Die Interviews
mit Tom Schilling und mit Regisseur Urs Odermatt fanden im Rahmen der Diagonale 2010 statt.
|
|
|
Wuchtiger Gesang, superbes Gitarrenspiel, exzellente Lieder. Klar, dass Sängerin Meena Cryle und Gitarrist Chris Fillmore ein USA-Ticket erhielten, um für das internationale Label Ruf Records ihr Debüt-Album aufzunehmen. Unter der Produktionsleitung von Jim Gaines und Tom Ruf entstand ein wunderbares Blues-Rock Album. Ein Gespräch über die Blues-Szene in Österreich, über das Zustandekommen des Deals mit Ruf Rec. und über die Aufnahmen in Tennessee, das zum Debüt-Album "Try Me" führte.
|
|
|
Der neue Fado brachte viele neue Künstler hervor, aber nur
eine "Königin des Fado", darüber sind sich die Portugiesen ebenso einig wie die
Fado-Fans in aller Welt: Mariza. Ein Gespräch über das stete Reisen - was den
Beruf eines Musikers ja mit sich bringt - über ihr soziales Engagement für die
UNICEF und natürlich über ihre Musik. Live gastiert die Sängerin am 14.3.2010
im Wiener Konzerthaus.
|
|
|
Markus Lüpertz zählt zu den international bedeutendsten
deutschen Künstlerpersönlichkeiten der Gegenwart. Die Albertina präsentiert bis 6. Juni 2010 in
der Ausstellung "Metamorphosen der Weltgeschichte" zentrale Themen seines
Gesamtwerks und ermöglicht mit einem retrospektiven Blick eine spannende
Annäherung an den Schaffensprozess des 1941 geborenen Malers, Grafikers und
Bildhauers.
|
|
|
Nach ihrem Debüt-Album "Spoons" veröffentlicht die irische
Sängerin Wallis Bird nun ihr zweites Album namens "New Boots". Die elf neuen Lieder
erweisen sich als ebenso kraftvoll und überzeugend wie jene Songs vom ersten
Album, mehr noch, die neuen Stiefel passen der sympathischen Sängerin
hervorragend, und so erweist sich "New Boots" als ein packendes, energiegeladenes
Album mit exzellenten Melodien und einem ungeheuren Farbenreichtum im Klangspektrum.
|
|
|
Quasi eine musikalische Sensation, das aktuelle Album "Touch Yello" der Herren Dieter Meier und Boris Blank. Mit letzterem kam ein ausführliches und sehr informatives Gespräch über das Innenleben von Yello zustande.
|
|
|
Bei einem Pressegespräch im Lisztzentrum Raiding
präsentierten der burgenländische Kulturlandesrat Helmut Bieler, die beiden
Intendanten Johannes & Eduard Kutrowatz sowie Geschäftsführer Dr. Josef
Wiedenhofer das Programm vom Liszt Festival Raiding 2010 und gaben auch einen
Ausblick auf das Jubiläumsjahr - © LISZTOMANIA 2011.
|
|
|
Längst zu einem globalen Problem von gigantischem
Ausmaß mit Millionen von Toten geworden, gibt es bis heute vergleichsweise
wenige Filme zum Thema HIV und AIDS. Same Same But Different vom Kreativ-Team
Claus Boje und Detlev Buck nimmt sich nun dieser Thematik an.
|
|
|
Harri Stojka erzählt über seine musikalische Vergangenheit und Gegenwart - z.B. über die mit Mosa Sisic veröffentlichte aktuelle CD "In between" - und erklärt im Interview, was seine legale Droge ist und warum Musik machen für ihn eine Notwendigkeit ist.
|
|
|
Jeder trägt sein eigenes Stück Falco-Erinnerung in
sich, seine Musik wird weiterhin gehört, und wer glaubt alles an Musik von ihm
zu haben, der kann getrost auch einmal zum Buch greifen. "Falco - Die Wahrheit"
von Horst Bork, seines Zeichens langjähriger Weggefährte als Manager und Freund
von Falco, erschienen im Verlag Schwarzkopf und Schwarzkopf, entpuppt sich nämlich
sehr rasch als sehr angenehme Lektüre.
|
|
|
Rudi Dolezal veröffentlicht nach der TV-Reihe und der DVD-Edition
"Weltberühmt in Österreich" gemeinsam mit Ko-Autor Joesi Prokopetz "Austropop - Das Buch". Ein Buch, wie er es gerne lesen würde, wie er im Interview meinte, da es "die wichtigsten Ereignisse der österreichischen Popkultur chronologisch auflistet
und Interessierten vieles bietet was Fernsehsendung und DVD nicht können".
|
|
|
Johanna Wokalek, die Hauptdarstellerin des Kinofilms "Die
Päpstin" unter der Regie von Sönke Wortmann bat zu einer knapp viertelstündigen Audienz und sprach mit Manfred
Horak über Androgynität, Shakespeare, Kleist, über wissenschaftliche Beratung
während des Drehs und natürlich über die Legende vom weiblichen Papst Johannes Anglicus.
|
|
|
Ein Gespräch mit vielen neuen Erkenntnissen für die
Ringsgwandl-Forschung, z.B. zum Thema Internet, Stichwort illegale Downloads
und Google Book, bis hin zu griffigen Themen wie Literaturnobelpreis, Bob Dylan,
Paul Simon, digitale Pflege der Beatles. Bemerkenswerte Anmerkungen zum 10. Album von Ringsgwandl,
"Untersendling", dürfen natürlich auch nicht fehlen.
|
|
|
In den 1970er Jahren veröffentlichte die weit über die
Grenzen Österreichs hinaus bekannte Kinderbuchautorin Christine Nöstlinger drei
bemerkenswerte Gedichtbände, die die sozialen Zustände von Menschen der damals
so genannten "Unter-" oder "Arbeiterschicht" widerspiegeln. Diese Trilogie ist längst
ein Klassiker der Wiener Mundartdichtung, war lange - sehr lange - vergriffen,
und ist nun unter dem Titel "Iba de gaunz oamen Leit" endlich wieder erhältlich.
|
|
|
Fünf zeitgenössische Autoren liefern mit ihren Texten fünf grundverschiedene
Aspekte zum Phänomen "Zorn" für das gleichnamige Theaterfestival im Max Reinhardt Seminar und Salon 5: Franzobel, Daniel Kehlmann, Matthias Wittekindt, Nino Haratischwili und Volker
Schmidt. Als Bezugspunkt und
Echo nähert sich zudem eine Euripides-Bearbeitung dem Thema. Manfred Horak traf sich mit der künstlerischen Leiterin Anna Maria Krassnigg zu einem gar nicht zornigen Gespräch.
|
|
|
Mit "Der Metzger
geht fremd" wird nun der dritte, neue Fall für Menschenfreund Willibald Adrian
Metzger zum Lesen gereicht. Sympathisch in dieser amüsanten Sittengeschichte
und raffinierten Kriminalroman sind nicht nur die Protagonisten, Herr Metzger
und Frau Djurkovic, sondern auch der geistige Vater, Thomas Raab, der sich für
ein gemütliches Gespräch zur Verfügung setzte.
|
|
|
"Man darf nicht essen, was ein Gesicht hat", meinte einmal
Paul McCartney, und dieser Spruch passt recht gut zu Pessoas Kurzerzählung "Ein ganz
ausgefallenes Abendessen", das erstmals auf die Bühne gebracht wird und zwar in
einer Theaterproduktion von "DieLaemmer" rund um Regisseurin Alex. Riener und Dramaturgin
Eva Waibel. Mit beiden traf sich Manfred Horak zu einem ausführlichen Gespräch.
|
|
|
Julie Delply, Daniel
Brühl und William Hurt setzten sich vor das Interviewmikrofon, um über die
Geschichte vom Kinofilm "Die Gräfin" und ihr Interesse an der Person Erzebet
Bathory, über die Rollen und natürlich über die Liebe sowie über die Angst vor
dem Älterwerden zu sprechen.
|
|
|
Sängerin, Songwriterin, Schauspielerin, Clownin - Tini
Trampler präsentierte Mitte Juni 2009 ihr musikalisch-tragikomisches
Liebesspektakel und Varieté "Playbackdolls", quasi als Vorbote zu ihrem zweiten
Album "Eiscreme", das im Oktober 2009 präsentiert wird. Im Interview mit Tini
Trampler und Stephan Sperlich, der bei "Playbackdolls" das Theremin, Synthesizer und Cello bedient, gingen wir einigen Fragen nach - nicht nur
"Playbackdolls" und die Liebe zu zwei Mikrofonen betreffend - sondern auch wie
sich Künstler aus der freien Szene in Österreich fühlen.
|
|
|
Der OST Klub führt mit seinem
diesjährigen OST Festival III "Urban Gypsies" am 12. Juni 2009 in der Ottakringer Brauerei die Idee vom "EU Jahr des
interkulturellen Dialoges (2008)" fort und bietet mit dem reichhaltigen
Musikprogramm die Möglichkeit zumindest einen Abend lang einen nachhaltig
interkulturellen Dialog zu leben.
|
|
|
Sie eroberten die Hitparaden der weltlichen Popmusik mit
gregorianischen Gesängen und werden daher als Pop-Mönche tituliert, was
freilich ein starker Irrtum ist. Zum Ausdruck kommen nämlich 900 Jahre alte Gesänge ohne
zeitgeistige Produktionsweisen. Was aber macht den musikalischen Erfolg der jungen Mönche aus dem Zisterzienserstift
Heiligenkreuz aus und wohin fließen die Einnahmen der
CD "Chant - Music for Paradise"? Eine Pressereise sollte darüber Auskunft geben
und gab sie auch. Robert Fischer begab sich ins Kloster und sprach mit zwei
Mönchen über ihren göttlichen Auftrag.
|
|
|
Wohin führt wohl dieses Jahr die Reise? Welche lyrischen Elemente und Erfahrungswerte werden aufgegriffen? Das Programm der Wiener Festwochen 2009 ist ein Konglomerat aus einer Vielzahl an Spannungsbögen innerhalb des Gesamtkonzepts und verspricht die großen Gefühle dieser Welt, musikalisch wie dramaturgisch, inszeniert wie installiert. Ein Spektakel, frei nach dem Motto: Noch größer, noch wuchtiger, noch lebendiger.
|
|
|
Mit Opulenz und Farbenpracht, Glamour, Glanz und stilprägender
Mode im 18. Jahrhundert wartet der Kinofilm "Die Herzogin" von Regisseur Saul
Dibb mit Keira Knightley, Ralph Fiennes und Charlotte Rampling auf. Im
Mittelpunkt steht die unglückliche Ehe von Georgiana Spencer, Vorfahrin von
Lady Di.
|
|
|
Im Steirisch/Deutsch/Englisch/Spanisch/Polnisch-sprachigen,
also 5-sprachigen, Kinofilm "Contact High" von Regisseur Michael Glawogger,
der auch gemeinsam mit Michael Ostrowski das Drehbuch schrieb, in "Contact High"
also, geht es um eine Tasche.
|
|
|
Die japanische Pianistin und Keyboard bzw. Synthie Spielerin
Hiromi Uehara definierte wie kaum eine andere weibliche Musikerin den Gegenwarts-Jazz
der letzten Jahre. Diesen Status untermauerte Hiromi mit einem ekstatischen
Konzert im Porgy&Bess, bei dem sie ein euphorisches Publikum zurückließ. Vor dem Konzert gewährte sie Manfred Horak ein
Interview.
|
|
|
Das zweite Album der im bayrischen Dialekt singenden Liedermacherin
Claudia Koreck thematisiert ihre Weltreise, die sie nach dem Erfolg ihres
Erstlings "fliang" und der anschließenden Tournee unternahm. Dementsprechend
auch der Titel der Nachfolge-CD: "Barfuaß um die Welt". Live gastiert die Sängerin am 13., 14. und 16. Mai in Wien, Salzburg und in Hard bei Bregenz.
|
|
|
Die Fotoausstellung "Conversations with the Mob" von Megan
Lewis bringt das Leben der Martu, einem Stamm der Aboriginals in der australischen
Western Desert zu Gesicht. Zu sehen sind die ausdrucksstarken Fotografien bis
31. Mai 2009 im WestLicht in Wien.
|
|
|
Ihr Name hat tatsächlich etwas mit Wien zu tun und ist also ein Künstlername. Vienna Teng hatte als Kind die romantische Vorstellung von Wien aus eine Musikerkarriere zu starten. Den Durchbruch schaffte sie freilich nicht in Wien, sondern nach einem Auftritt in der David Letterman Show. Nun veröffentlicht die Musikerin das Album "Inland Territory".
|
|
|
Das Upper Austrian Jazz Orchestra erarbeitete sich nach dem
Thomas Bernhard Programm ein weiteres Projekt, welches mit literarischen Themen
arbeitet, diesmal allerdings mit zeitgenössischen Autoren. Christian Maurer vom
UAJO und Autor Gerhard Ruiss erzählten im Interview über das Zustandekommen von "Song - Song oder 7 Musen und 4 Laster".
|
|
|
Die Filmmusik zum Kinofilm "Der Knochenmann", zur ZDF-TV-Reihe Bella Block und zum Dokumentarfilm "Die Hochstapler" stand im Zentrum der Podiumsdiskussion mit den Musikern Wolfgang Schlögl (Foto) von Sofa Surfers, Karim-Sebastian Elias und Dieter Schleip in der Donauuniversität Krems.
|
|
|
Die wieder erstarkte österreichische Musikerszene im Songwriting-Bereich stand im Zentrum des Gesprächs mit Ernst Molden, der zuletzt mit der Do-CD "Wien/Foan" für erhöhte Aufmerksamkeit sorgte.
|
|
|
Wir hätten uns ja auch beim Gulasch essen treffen können. War aber nicht so. Josef Hader stand jedenfalls für ein ausführliches Interview bereit, schließlich ist schon wieder was passiert. Nach "Komm, süßer Tod" und "Silentium" ist "Der Knochenmann" die bereits dritte Verfilmung der Brenner Krimis von Wolf Haas. Die bisherige Krönung des Drehbuchteams Haas, Hader, Murnberger.
|
|
|
Im
Mittelpunkt des Interviews mit Mercedes Echerer steht das Festival EU XXL
Filmschau, das zwischen 4. und 8. März seinen Schwerpunkt auf die Thematik Drehbuch
bzw. Script legt und zudem mit Filmen aus Tschechien und Niederösterreich zwei
regionale Schwerpunkte innerhalb der Filmschau setzt.
|
|
|
Sie gilt als Aushängeschild des neuen Selbstverständnisses
der Schweizer Popfrauen bzw. als die Hoffnungsträgerin des Schweizer Pop:
Sophie Hunger, Sängerin, Gitarristin, Pianistin, Komponistin, 1983 geboren, veröffentlichte mit "Monday's Ghost" ein ganz großes Album und zollt mit dem Nachfolge-Album ihrem Geburtsjahr Tribut. Die Live-Präsentation von "1983" gibt es am 4. Juni 2010 in Wien zu hören.
|
|
|
Happy Birthday, Karl Ritter! Ist auch schon wieder 50 Jahre her, dass er das Licht der Welt an einem 23. Dezember erblickte. Ob Karl Ritter von klein auf Gitarrist werden wollte, wie er Gitarrist von Ostbahn Kurti und der Chefpartie wurde und wie er letztendlich zu seinem "Traumland" (2009; Extraplatte) kam - dem Titel entsprechend traumhaft guten Album - erfährt man im ausführlichen Interview mit dem nonverbalen Geschichtenerzähler an der Gitarre.
|
|
|
Bis 22. 3. 2009 zeigt "WestLicht. Schauplatz für Fotografie" die Ausstellung "Der chirurgische Blick: Inszenierte Fotografie - Wiener Aktionismus Sammlung Konzett", kuratiert von Dr. Hubert Klocker. Die Schau konzentriert sich auf die Hauptvertreter des Wiener Aktionismus Günter Brus, Hermann Nitsch, Otto Muehl und Rudolf Schwarzkogler.
|
|
|
Mit Esperanza Spalding "bringt eine junge Musikerin", so steht es in der Pressemitteilung, "alle Voraussetzungen mit, die
Weichen im Jazz neu zu stellen. Denn die brillante Kontrabassistin, Sängerin
und Komponistin hat das Zeug zum absoluten Superstar." Und tatsächlich: An dieser nach glatter Übertreibung klingenden Aussage ist was dran.
|
|
|
"Neues vom Wienerlied" lautet der Untertitel der nun endlich auf DVD erhältlichen Doku "Herzausreisser" von Regisseurin Karin Berger. Ein Film, der sich ins Nachkriegs-Wien begibt und von dort den Weg des Wienerliedes der Gegenwart sucht und freilich auch findet.
|
|
|
Sabrina Reiter, die fulminant agierende Hauptdarstellerin von "In 3 Tagen bist du tot 2", spricht im Interview u. a. über ihre ganz persönlichen Lieblingsfilme und natürlich auch über den Erfolg des Horror Thrillers von Andreas Prochaska, sowie über die Anstrengung Gewaltszenen glaubwürdig umzusetzen und warum auf tirolerisches Lokalkolorit entschieden wurde.
|
|
|
Mit
"The Katie Melua Collection" erschien nun eine CD und DVD als Querschnitt des bisherigen Schaffens des Erfolgsteam Katie Melua und Mike Batt. Darauf enthalten sind auch drei bisher unveröffentlichte Lieder und
ein Duett mit der bereits verstorbenen Sängerin Eva Cassidy.
|
|
|
Woody Allen erzählt über die Idee zu
"Vicky Cristina Barcelona", über das Filmemachen in Europa, und er spricht über Scarlett Johansson, Penélope Cruz und Javier Bardem, sowie über
die Chemie der vier Hauptdarsteller bei den Dreharbeiten. Penélope Cruz wiederum spricht über Woody Allen, über das
Verhältnis von Mann und Frau in dem Film und freilich auch über ihre Rolle.
|
|
|
Mit der Veröffentlichung aller Studio-Alben ist erstmals das Gesamtwerk von Ludwig Hirsch auf CD
- einzeln bzw. in einer limitierten und
handsignierten Gesamtbox - erhältlich. Quasi als Bonus gibt es dazu auch noch ein Live-Konzert der
Gottlieb-Tour auf DVD. Seine mittlerweile 30jährige Karriere als Musiker stand
freilich auch im Mittelpunkt des Gesprächs.
|
|
|
Die in Berlin lebende amerikanische Sängerin Helen Schneider
scheint alles singen zu können – den rauen Rock ebenso wie Lieder von Kurt
Weill oder eben auch Chanson und Jazz. Ihre variantenreiche Stimme erweckt
sogar die bekanntesten Standards zu neuem Leben, nachzuhören auf dem sehr guten
Album "Dream A Little Dream".
|
|
|
Annie Lennox, Vanessa da Mata, Milton Nascimento,
Larry Goldings, Paulinho da Costa, Aimee Mann, Luciana Souza, Sergio Mendes,
Melody Gardot, Larry Klein, Kurt Elling und noch einige mehr – die Gästeliste
ist lang auf dem sehr gelungenen Album "Rio" vom deutschen Trompeter Till Brönner.
|
|
|
Klemens Lendl und David Müller sind die Strottern, deren
neues Album den Titel "I gabat ois" trägt. Fünf Jahre hat sich das Duo dafür Zeit
gelassen, letztendlich fanden 12 Lieder auf dem Tonträger Platz – Lieder, die
nicht unbedingt am Wienerlied kleben, sondern sich durchaus ihre
eigenen Schneisen schlagen.
|
|
|
IG Kultur Wien und IG freie Theaterarbeit wiederholen die Forderung
nach einem runden Tisch aller zuständigen Politiker und Betroffenen und erstellten
ein Lösungsmodell für Wien, das 9.000 freie Flächen beinhaltet, damit kleine
Kulturinitiativen und Kulturveranstalter der tatsächliche Bedarf geboten wird und um die Wahrnehmung der kulturellen
Vielfalt im öffentlichen Raum wieder zu ermöglichen.
|
|
|
Nein, dieses Bild zeigt nicht Kunsthalle Wien-Direktor
Gerald Matt am Weg zur Arbeit, sondern das Gemälde "Night Shadows" aus dem Jahr
1921 von Edward Hopper. Raum und Zeit, Licht und Schatten - deren Darstellung
und Manipulation waren u. a. ein zentraler Aspekt in den Werken von
Hopper. Werke, die nun in der Ausstellung "Western Motel" erstmals in
Österreich zu sehen sind.
|
|
|
Hans Hurch, Andreas Mailath-Pokorny und Alexander Horwath präsentierten wie jedes Jahr das
Programm der Viennale 08 und dabei kamen allerlei amüsante Anekdoten und Gedanken
zu Gehör.
|
|
|
Das Doppel-Album "Abendlieder" von und mit Willi Resetarits
und Sabina Hank glänzt mit stilvollen und anspruchsvollen Vertonungen von Texten
Jura Soyfers und H.C. Artmanns.
|
|
|
Die Armutspolitik der österreichischen Regierung greift um
sich und erwischt auch voll die Kunstschaffenden in Österreich. Eine
niederschmetternde Studie zeigt, dass das Einkommen geringer ist als vor zehn
Jahren und dass mittlerweile 37 Prozent (!!) unter der Armutsgefährdungsgrenze
leben. Was kann bzw. will die Politik dagegen etwas tun? Bei
einer Podiumsdiskussion in der Roten Bar vom Volkstheater Wien wurden Antworten
gesucht und erhofft.
|
|
|
Improvisationsmusik im Spannungsfeld Blues, Jazz und Klassik, gespielt auf 2000 Jahre alten Instrumenten, steht im Mittelpunkt von Xu Fengxia. Erstmals live zu hören war die in Deutschland lebende Chinesin im Trio Min-Wu-Xu bei Glatt & Verkehrt 2008.
|
|
|
Frisch und ungewöhnlich nähert sich das Mystére Trio dem Jazz und spielt einen
inspirierenden Trip durch Gipsy-Musik, Afro-Jazz, andalusischer
Musik und Swing. Das Album "Du nord au swing" ist eine Entdeckungsreise mit zwei elektroakustischen Gitarren und einem
perkussiven Schlagzeug, improvisierte Musik aus verschiedenen ethnischen und
geographischen Einflüssen.
|
|
|
Haben Frauen tatsächlich weniger Appetit auf Sex als Männer?
Wie können Lustverlust und Orgasmusjagd in Einklang kommen? Ist der G-Punkt ein
überliefertes Märchen - gibt es den überhaupt - oder haben den nur die Gabis,
Gerdas, Gertrudes…? Das Vortragskabarett "Von Liebe, Sex und anderen Irrtümern"
von Barbara Balldini beantwortet all das und noch viel mehr.
|
|
|
Es ist nicht nur die Liebe zwischen zwei
Generationen, sondern auch die Liebe zwischen zwei unterschiedlichen Milieus, die im Kinofilm "Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe" aufgearbeitet wird. Zudem ist es eine "einzige Hommage", so Regisseur Leander Haußmann, "an Filme, die mir etwas bedeuten."
|
|
|
Nach dem Konzert von Hubert von Goisern und Band am 18. Juli
2008 im Hafen von Stuttgart im Rahmen der Linz Europa Tour West gab es am
Schiff noch ein Zusammentreffen zwischen Hubert von Goisern und einigen
auserwählten Journalisten, bei dem der Sänger Fragen zu den bevorstehenden
Konzerten und generell zur Idee der Schiffs-Tournee beantwortete.
|
|
|
Hage Hein, der Projektleiter der Linz Europa Tour von Hubert
von Goisern und Martin Heller, der Generalintendant der Kulturhauptstadt Linz
09, berichten über Erfahrungen, Anstrengungen, Bürokratismen, Kosten und
sonstige Tour-Erlebnisse nach dem viel umjubelten Konzert von Hubert von
Goisern und Band am 18. Juli 2008 im Hafen von Stuttgart.
|
|
|
Das Album "The Pursuit of Silence" von Stella Jones erinnert
mehr an Grammy-Nominierung denn an österreichischen Background, und überzeugt
mit Liedern an den Schnittstellen Soul, Funk, Jazz und allerlei anderen
Groove-Elementen.
|
|
|
Hinter Miss Mister steht das Duo Marina Zettl und Michael Kahr,
die auf ihrem aktuellen feinen Album "bittersweet" zehn Lieder in englischer
und deutscher Sprache zum Besten geben.
|
|
|
Diese Episode widmet sich der Präsentation vom ZIT - dem Zentrum
für Innovation und Technologie zum Call Motion
Media Vienna 2008, das innovative Vorhaben zum Thema "Bewegtbild" mit insgesamt
1 Million Euro fördert.
|
|
|
Seit Jahren bereits konzentriert sich der Sänger, Saxofonist
und Komponist Curtis Stigers auf seine Wurzeln, die im Jazz und Blues zu finden
sind. So auch auf dem aktuellen Album "Real Emotional", das er beim Jazzfest
Wien 2008 in der Wiener Kammeroper präsentierte und auf dem er manchmal, wie Stigers
im Interview erzählte, wie Dean Martin auf LSD klinge.
|
|
|
"Lifecycle" heißt das aktuelle Album von Yellowjackets feat.
Mike Stern. Mit Mike Stern und ansonsten in der gewohnten
Yellowjackets-Besetzung mit Jimmy Haslip am E-Bass, Russell Ferrante an Piano
und Keyboard, Bob Mintzer an Tenor- und Sopransaxofon und Bassklarinette sowie
Marcus Baylor am Schlagwerk gastierte die Band beim Jazzfest Wien 2008 im
Reigen und gab dort ein sehr motiviertes, freudvolles Konzert, reich an Höhepunkten.
|
|
|
James Carter im Gespräch über Traum-Dialoge mit Billie Holiday, über sein aktuelles Album "Present Tense", über seine generelle Intention als Musiker und über die politische Situation als Musiker in Amerika.
|
|
|
Birgit Denk und Georg Breinschmid im Gespräch über erste Konzert- und Fußballplatzerfahrungen, über das Philosophen-Match der Monty Python, über Jazz- und Pop-Polizei und wie sich Musiker/innen fit halten bzw. wer mehr Kondition braucht: eine Sängerin oder ein Kontrabassist.
|
|
|
Wie dick ist Muff Soppers Haut, wie sehr zum
Fürchten ist das Security-Personal vom Planet tatsächlich, findet der Amadeus Award weiterhin im Gasometer statt, und vor allem:
Bleibt die Szene Wien wirklich die Szene Wien?
|
|
|
Im Gespräch mit Gina Salis-Soglio, die noch bis Ende Juni
2008 die Leitung von der Szene Wien über hat, wurde ein Blick auf die
Höhepunkte ihrer Ära zurückgeworfen und es wurde natürlich auch über den
Wechsel in der Geschäftsleitung gesprochen.
|
|
|
Dialekt und Hochsprache, Regionalismus und
Asylanten, Versäumnisse der EU und die innenpolitische Wurschtigkeit standen zur Diskussion, gesprochen
wurde aber auch über den Neubeginn der Szene Wien.
|
|
|
Mit "Earth Mountain" veröffentlicht Wolfgang Muthspiel gemeinsam mit dem Schweizer Pianisten Jean-Paul
Brodbeck und den Brüdern Andreas Pichler am Schlagzeug und Matthias Pichler am Bass ein weiteres exquisites Album.
|
|
|
Der Basler Pianist Jean-Paul Brodbeck ist keiner,
der nur an der Oberfläche kratzt. Das beweist er eindringlich mit dem Album "None but the lonely heart", für das er sich niemand Geringeren als den russischen
Giganten Piotr Tschaikowski als Inspirationsquelle vorgenommen hat.
|
|
|
Sie wollten die Rolling Stones einer ländlichen Entwicklung werden: Broadlahn, die Wegbereiter der neuen Volksmusik-Szene in
Österreich und quasi Prototyp von Band, die aufzeigt, was alles möglich ist. Frei nach dem Motto 'Geh Deinen Weg und lass die Leute reden'.
|
|
|
In dieser Episode sprechen wir über die
gesellschaftspolitischen Auswirkungen seiner Band African Heart und über den
alltäglichen Rassismus in Österreich, aber auch, warum ein Kollektiv wie die Jazzwerkstatt
Wien notwendig ist, sowie über die Visionen des Saxofonisten.
|
|
|
Der Jazz-Saxofonist Sigi Finkel im Gespräch über sein Solo-Album Scenes & Places.
|
|
|
Progressive-Ethno-Hardcore aus Moldawien,
kann das gut gehen? Es kann, wie man im Falle der Band Zdob si Zdub auf dem
Album Ethnomecanica nachhören kann.
|
|
|
Auf dem Album "I Remember You" wühlten Tuck & Patti in der Schatztruhe des Great American Songbook. Das älteste Lied, das sie neu interpretieren, ist "Deed I Do" aus dem Jahr 1926, aber es gibt auch - äh - jüngere Lieder, wie z.B. "A Foggy Day", das 1937 von Fred Astaire gesungen, erstmals zum Hit wurde. Patti über die Auswahl der Lieder: "They
are gorgeous tunes, with perfect lyrics, and they speak unabashedly about
love. They'll never stop being relevant."
|
|
|
Der Kinofilm I’m not there von Regisseur Todd Haynes ist die Annäherung an die Person
Bob Dylan. Die Musikerpersönlichkeit wird dabei gleich von sechs Schauspielern dargestellt - von Cate
Blanchett, Richard Gere, Christian Bale, Ben Whishaw, Marcus Carl Franklin sowie vom mittlerweile verstorbenen Heath Ledger.
|
|
|
Die Sängerin, Gitarristin und Komponistin veröffentlicht mit
"fliang" ihr erstes Album, das in Bayern bereits kräftig
durchstartet. Wichtig, so Koreck, ist ihr vor allem eins: Das "Gfühl". Der Rest
kommt von selbst.
|
|
|
"Loving Custodians" heißt das mittlerweile dritte Album der österreichischen Band Mauracher. Mit diesem Album, so der sympathische Songwriter und Kopf der Band Hubert Mauracher, sei er dort angekommen, wo er hinwollte. Das Album markiert somit einen Wendepunkt in der Karriere. Robert Fischer erfuhr die Hintergründe dazu.
|
|
|
Reduzierte Klangfassaden, ungemein leger und gekonnt wagemutig in Szene gesetzt, bestimmen das Grundgefühl vom Debüt-Album [koe:r] rund um die Sängerin, Komponistin und Elektronik-Tüftlerin Susanna Ridler.
|
|
|
Der Kinofilm "Freigesprochen" ist eine zeitgemäße Adaption von Ödön
von Horváths Drama "Der Jüngste Tag" aus dem Jahr 1937 und erzählt die
Geschichte einer nicht delegierbaren Schuld und deren Auswirkungen vom ersten
Schock bis zum letzten Schritt.
|
|
|
"'Falco – Verdammt, wir leben noch!' ist", so Regisseur
Thomas Roth, "im weitesten Sinn ein Film über Liebe…über Liebe und Eifersucht,
Sehnsucht und Trennung, Ende und Neuanfang."
|
|
|
Im Gespräch über den Kinofilm Yella von Regisseur Christian Petzold erzählt die Schauspielerin über die Besonderheiten dieses Filmes, von der Herausforderung die
Titelfigur darzustellen, aber auch über die Hintergründe
ihres Berufs. Zudem gingen wir der Frage nach warum es
der Wirtschaft so gut geht, obwohl der einzelne davon kaum etwas spürt.
|
|
|
|
|
|
|
In Teil Drei
der Interview-Trilogie mit Cantautore Gianmaria Testa dreht sich alles um
seine Texte, um Metaphern, und schließlich auch wie an der Übersetzung in die
deutsche Sprache vorgegangen wird.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Der Echo-Preisträger 2008 im Gespräch über die Jazz-Szene in Deutschland und über seine internationalen Erfahrungen als Produzent.
|
|
|
|