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Das Internet fördert den Austausch von Kunst und Kultur. Wir
Kunstschaffenden begrüßen diese Entwicklung. Sie entspricht unserer
Vorstellung einer lebendigen Gesellschaft. Gleichzeitig haben wir das
Recht, über die Verwendung unserer Werke selbst zu bestimmen. Dieses
Selbstbestimmungsrecht ist unsere Lebensgrundlage. Nur wenn es
respektiert wird, ist es möglich, von schöpferischer Arbeit zu leben.
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Literaturpolitik in Wien? Gibt es das überhaupt? In einer
ersten Veranstaltung mit dem Titel "Wie sollte eine Literaturpolitik der Stadt
Wien aussehen?" wurde bereits dieser Frage nachgegangen (die Antworten darauf
gibt es in Bälde auf Kulturwoche.at zum Nachhören), am 28.11. werden
verantwortliche Kulturpolitiker aus Wien gebeten Statements zur Frage "Wie kann
diese Literaturpolitik umgesetzt werden?" abzugeben.
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Wer meint, Österreich sei in der Welt vor allem für süße Mozartkugeln,
schwere Sachertorten und pickiges Red Bull bekannt, der irrt. Die imperiale
Nostalgie beschert dem Land seine immense Popularität. Ihr süß-schwerer Duft
lockt verlässlich Besucher aus aller Welt. Warum also nicht Vorkehrungen
treffen, dass das so bleibt?
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Angenommen, Sie sehen auf der einen Straßenseite einen
verkrüppelten Roma-Bettler [1] und auf der anderen Didi 'Verleiht
Flügel' Mateschitz. Ganz ehrlich - wem würden Sie lieber Gesellschaft leisten? Sie müssen sich nicht dafür genieren. Jeder ist lieber bei
den Gewinnern. Aber wem stehen Sie rein objektiv näher, dem Multimilliardär
oder dem Habenichts? Ein Gastkommentar von Leo Lukas und Simon Pichler, deren besonders sehenswerte Programm "Nackte Zahlen" derzeit in Wien zu sehen ist.
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Wien-Betrachtungen eines Germanen, Teil 3
Schon länger
brüte ich an einem Notfallplan: Wenn ich keinen anständigen Job bekomme, geh'
ich in die Politik. Nirgendwo scheint mir das so einfach wie in Österreich. Und
zwei dicke "assets" bring ich ja schon mit: Als Deutscher bin zur
Führungsperson ja bereits von der Geschichte her prädestiniert (ein
anschlusswilliger Wählerbodensatz ist mir gewiss) und die piefkinesische
Abstammung wird auch anderweitig noch zur Qualifikation: Ich habe
Migrationshintergrund.
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Drei der bekanntesten Ermittler des Landes - Josef 'Brenner' Hader, Gregor 'Nowak' Seberg
und Lukas 'Kottan' Resetarits, sowie Robert 'Kaiser' Palfrader - sind in einem Spot
zum Thema Asylgesetz zu sehen. Aus leider traurigem Grund, denn die bevorstehende Novellierung ist mit Sicherheit der Gipfel der Schande
von allen, die dafür auch nur im weitesten Sinne Verantwortung mittragen.
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Die IG Autorinnen Autoren, die Literar-Mechana und der
Verlegerverband erklären das Jahr 2011 zum Jahr der Urheberrechte. Ziel der
Erklärung ist die Stärkung der Rolle der Urheber/innen, zugleich sollen
Ansprüche auf die frei zugängliche, kostenlose Nutzung urheberrechtlich
geschützter Werke zurückgewiesen und urheberrechtliche Verbesserungen
eingefordert werden.
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Wien-Betrachtungen eines Germanen, Teil 2
Österreichische
Immunität, die; -en: bezeichnet ugs. den Amtsmissbrauch und/oder Verstoß gegen
bestehendes Recht und gute Sitten bei Verwaltungsbeamten oder politiknahen
Personen ohne strafrechtliche oder auch nur irgendwie geartete Folgen; geht
zurück auf das von der Öffentlichkeit tolerierte gesetzeswidrige Gebaren
österreichischer Politiker; Synonym: Narrenfreiheit.
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Recht muss Recht bleiben, heißt es dieser Tage anno 2010 immer öfter seitens der Regierungsverantwortlichen in Österreich. Ein Zitat von Brecht gibt die Anleitung zum Protest: "Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht". Kulturwoche.at bat Georg Breinschmid, Meena Cryle, Roland Neuwirth, Violetta Parisini, Werner Puntigam, Walther Soyka und Irmie Vesselsky um Statements zur Deportation der Komani-Zwillinge und deren Vater.
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Wien-Betrachtungen eines Germanen, Teil 1.
FAZ statt Minarett: Ist ein katholischer Deutscher die Potenz des Bösen, sind Deutsche gefährlicher als Muslime und gibt es zu viele Deutsche in Österreich? Von Peter Baumgarten.
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Der im Jahr 2001 eingerichtete
Künstlersozialversicherungsfonds (KSVF) ist eine typisch österreichische
bürokratische Hürde und mehr Problemzone denn Hilfe für Künstler in der
"Kulturnation" Österreich. Es ist nicht der erste Aufschrei eines
Kulturschaffenden, und es wird aller Voraussicht nach auch nicht der letzte
sein, diesmal jedenfalls wendet sich die Musikerin Cordula Bösze mit einem
offenen Brief an die Bundesministerin Dr. Claudia Schmied.
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